Unwetter: Sturmböen knicken etliche Bäume im Kurpark

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Sicherlich der markanteste Schaden: Diese stattliche Robinie neben der Brücke zum Café Brunnenhaus konnte dem Sturm nicht standhalten, am Freitagmorgen musste die Motorsäge angesetzt werden.

Bad Sassendorf - So schnell das Unwetter am Donnerstagabend aus dem Gemeindegebiet wieder abgezogen war: An mehreren Stellen hinterließen die Sturmböen doch einiges an Schäden. Das gilt insbesondere für den Kurpark und seinen Bestand an alten Bäumen. So wurde direkt neben dem Platz Nass eine kapitale Robinie entwurzelt, zudem brachen aus mehreren Eichen große Teile der Kronen ab.

Dass der Sturm die Bäume kräftig gezaust hatte, war am Freitag an den vielen Zweigen und Blättern auf dem Boden direkt erkennbar. Größere Baumschäden richtete der Sturm an mehreren Baumveteranen an. 

So musste die Hauptstraße in Ostinghausen am späten Donnerstagnachmittag längere Zeit gesperrt werden, weil etliche große Äste auf die Fahrbahn gekracht waren oder noch in den Bäumen hingen und von der Feuerwehr beseitigt werden mussten. 

Insgesamt, so Gemeindewehrführer Wolfgang Jäschke, musste die Feuerwehr zwischen 16.30 und 21 Uhr etwa 15 Einsätze wegen des Unwetters absolvieren. Parallel kam noch der Brand eines Wohnmobils in Neuengeseke hinzu. Hier drohte das Feuer wegen der langen Trockenheit zudem auf eine Hecke überzugreifen. 

Von dem Unwetter an sich war im Zentralort insbesondere der Kurparkbereich stark betroffen. Hier zogen sich die größeren Schäden in einer Linie von der Kurparkpromenade beziehungsweise Platz Nass über den früheren Konzertbereich und am Bienenhaus entlang bis zum Rhododendronwäldchen hin. 

Die stattliche Robinie direkt neben der Brücke zum Café Brunnenhaus konnte dem Sturm mit ihrem flachen Wurzelteller nicht standhalten. Etwas weiter brachen aus der Krone einer Eiche mehrere riesige Äste ab. Ob der Baum erhalten bleiben kann, ist nach Einschätzung der Bauhofmitarbeiter noch fraglich. Regelrecht auseinandergebrochen ist zudem die Krone einer vielleicht 80 Jahre alten Eiche im Bereich des Bienenhauses. Verfärbungen an dem abgebrochenen Ast legen nahe, dass der Baum vorgeschädigt war. 

Viele lose Zweige und Äste hinterließen die Sturmböen zudem im Rhododendronwäldchen. Dieses Waldgebiet und einige weitere Bereiche des Kurparks wurden daher aus Sicherheitsgründen zunächst gesperrt.  Wie Bürgermeister Malte Dahlhoff erläuterte, wurden zudem einige Bäume auf dem Gelände der Kinderfachklinik geschädigt. Auch hier habe es sich oft um Eichen gehandelt. 

Auch bei der Eiche am Jahnplatz habe sich am Donnerstag ein weiterer Schaden ergeben. Noch vor dem Sturm sei hier ein weiterer kräftiger Ast aus dem Kronenbereich abgebrochen. Da der Baum vorher bereits weiträumig abgesperrt war, ging auch dieser Vorfall glimpflich aus. Die Jahnplatzeiche soll nun zügig durch einen Experten begutachtet werden.

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