Unfallgefahren am Opmünder Weg

SPD möchte den Kreuzungsbereich zur alten B1 entschärfen

Autoverkehr, Radfahrer, Wanderer auf einem Teilabschnitt des Opmünder Wegs: Die Lage in dem Kreuzungsbereich zur alten B1 kann schnell unübersichtlich werden.
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Autoverkehr, Radfahrer, Wanderer auf einem Teilabschnitt des Opmünder Wegs: Die Lage in dem Kreuzungsbereich zur alten B1 kann schnell unübersichtlich werden.

Autofahrer, die über den Opmünder Weg, der Kreisstraße 5, Richtung Bad Sassendorf fahren, machen auf freier Strecke gerne ordentlich Tempo. Vor der alten B1 folgt eine S-förmige Schikane, die viele ebenfalls gern sportlich nehmen, und direkt an der Einmündung gilt es noch den Geh- und Radweg zu kreuzen. All diese Faktoren führen schnell zu gefährlichen Situationen.

Bad Sassendorf - Die SPD-Fraktion möchte die Situation deshalb entschärfen und rannte dabei im Haupt- und Finanzausschuss offene Türen ein. Der betreffende Dringlichkeitsantrag wurde einstimmig angenommen. Die Gemeindeverwaltung ist somit beauftragt, mit dem Landesbetrieb Straßen NRW und dem Kreis Soest als Straßenbaulastträger Kontakt aufzunehmen, um Maßnahmen für eine Verbesserung zu erreichen. Zudem soll die Verwaltung mit einem Grundstückseigentümer erörtern, ob ein Verkauf oder Tausch eines Teilgrundstücks möglich ist, um in dem Abschnitt der K5 zwischen dem Wanderweg am Rückhaltebecken und der alten B1 einen Fußweg anzulegen. Bürgermeister Malte Dahlhoff sicherte in der Sitzung zu, sich zeitnah um die Angelegenheit zu kümmern.

Der Kreuzungsbereich habe sich in letzter Zeit als Unfallschwerpunkt erwiesen, berichtete Thorsten Kontorzik (SPD). Ergänzend verwies er auf einen Unfall, der sich am 8. September ereignet hatte. Ein Autofahrer, der auf dem Opmünder Weg unterwegs war, hatte nach dem Anhalten vor der Einmündung zur Landesstraße beim Losfahren ein Kind angefahren, das mit seinem Fahrrad auf dem Radweg unterwegs war. Das Kind verletzte sich leicht und kam mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus.

Wie die SPD in ihrem Antrag ausführte, gebe es in diesem Bereich zwei Probleme: Zum einen werde auf der K5 oft zu schnell gefahren und die S-Kurve verleite die Autofahrer zum Schneiden der Kurven. Da auf dem Opmünder Weg ab Höhe des Damms vom Rückhaltebecken bis zur alten B1 viele Spaziergänger und Wanderer unterwegs sind, komme es zu gefährlichen Situationen, so Kontorzik. Linksabbieger von der B1 in den Opmünder Weg wiederum führen oft mit hoher Geschwindigkeit um die Kurve, wobei Radfahrer oder entgegenkommende Autos auf dem Opmünder Weg gefährdet werden.

Die SPD schlägt für den Opmünder Weg eine Geschwindigkeitsbegrenzung vor. Der Geh- und Radweg entlang der alten BI könnte im Einmündungsbereich farblich abgesetzt werden. Die Linksabbiegespur auf der alten B1 Richtung K5 könnte verlängert werden, um das Schneiden der Kurve zu unterbinden. Zudem könne ein Gehweg, eventuell kombiniert mit einem Radweg, die Situation auf dem Teilstück des Opmünder Wegs der K5 zwischen Dammkrone und B1 entschärfen.

Ob der Kreis und der Landesbetrieb sich zum Mitwirken animieren lassen, bleibt abzuwarten. Kontorzik zeigte sich aber erfreut über den einstimmigen Beschluss im HFA. Dieses Votum der Politik verleihe dem Anliegen deutlich mehr Gewicht.

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