Sälzergrundschule wird bis 2020 hochmodern

+
Beim Ortstermin zeigten sich alle Beteiligten zufrieden.

Bad Sassendorf - Bis zum Wochenende wird es noch einmal richtig laut auf dem Gelände der Sälzergrundschule. Der Boden des abgerissenen Mitteltraktes muss raus – und der erweist sich als besonders hartnäckig.

„Wir haben mehrere Varianten durchgespielt, am Ende haben für uns für das Herausbrechen entschieden“, erläutert Vrej Zakarian, Bauingenieur der Gemeindeverwaltung. Schulleiterin Ulrike Kowatz nimmt’s gelassen: „Bis jetzt hat alles super gelappt. Das kriegen wir auch noch hin.“ Ein Lob geht auch an ihre Schüler. Immerhin birgt so eine Baustelle reichlich Gefahrenpotenzial. Doch die Absperrungen wurden bislang durchweg beachtet. Die Kinder suchen sich eben neue Wege, um an ihr Ziel zu kommen. 

Seit den Osterferien laufen Abriss und Neubau des Mitteltraktes. Beim Ortstermin am Dienstag zeigte sich auch Bürgermeister Malte Dahlhoff durchaus angetan vom Zwischenstand. „Am Ende werden wir eine nahezu neuwertige Schule haben“, blickt er dabei schon mal vorsichtig auf das geplante Ende der Arbeiten zum Jahreswechsel 2019/2020. In Kombination mit der INI-Gesamtschule stehe Bad Sassendorf dann als Schulstand „hervorragend“ da. 

Nach dem Mitteltrakt stehen noch neue WCs, ein Aufzug und vor allem die digitale Infrastruktur der Schule auf dem Stundenplan der nächsten Monate. Die Gestaltung der Außenanlagen mit Übergang zum INI-Bereich rundet das Paket ab. Am Ende präsentiert sich die Grundschule komplett barrierefrei. 

Bauleiterin Janine Temmhoff hat vor allem die jetzt anstehenden Aufgaben im Blick. Wenn der alte Boden entfernt ist, sollen die Fenster eingebaut werden. Es folgen die Installationen der Versorgungsleitungen. Der Mitteltrakt soll mehr als nur Eingangsbereich und Funktionsgebäude werden. „Die Schüler sollen sich hier wohlfühlen können“, betont Janine Temmhoff. Deshalb wird es auch Sitzmöglichkeiten im Bereich der großen Fenster geben. Das Bauen im Bestand sei grundsätzlich eine besondere Herausforderung, aber auch sie ist mit dem Ablauf zufrieden. „Wir liegen im Zeitplan“, resümiert sie. Der konnte auch ein bisschen gestrafft werden, weil es der Gemeinde gelang, in Abstimmung mit der NRW- Bank die Fördermittel zeitlich flexibel einzusetzen. Das erleichtert die Planung und die Auftragskoordination. 

Insgesamt fließen zwei Millionen Euro in die Modernisierung der Sälzergrundschule, rund zwei Drittel davon sind über Fördergelder abgedeckt. Ermöglicht werden die Maßnahmen unter anderem durch die Landesinitiative „Gute Schule“ und das Kommunalinvestitionsprogramm. 

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf soester-anzeiger.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare