Tiny House der Künstlerwerkstatt bringt die Kunst zum Betrachter

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Über die Einweihung des „Tiny House“ für die Künstlerwerkstatt freuen sich die Initiatoren.

Bad Sassendorf – „Wenn ich mir das Tiny House anschaue, dann wird schnell klar, dass diese rollende Künstlerwerkstatt ein Volltreffer ist.“ Angelika Kolkmann, stellvertretende Bürgermeisterin, war bei der Eröffnung des neuen Domizils der Bad Sassendorfer Künstlerwerkstatt am Donnerstag voll des Lobes. Der Heimat- und Kulturverein habe alles richtig gemacht, als er sich für die mobile Künstlerwerkstatt entschieden hat. „Die Künstler wollten mehr in den Ort, um die Kunst zu den Menschen zu tragen. Ich glaube sagen zu dürfen: Ihr seid angekommen“, so Kolkmann weiter.

Ermöglicht wird das „kleine Haus“ für die Kunst über das Leader-Projekt und eine Zuwendung aus dem Förderprogramm Heimat-Scheck. Die Eröffnung erfolgte deshalb unter Beteiliguing von Dr. Christina Steinbicker vom Leader-Büro Lippe-Möhnesee. Die Künstler wollten raus aus der statischen Galerie, hin zu mehr Bewegung und Aktion, erklärten Angelika Cosmann vom Heimat- und Kulturverein und Brigitte Neumärker-Stiewe als Sprecherin der Künsterwerkstatt. 

Rechtzeitig zur Eröffnung am Tag der Deutschen Einheit war das „Tiny House“ fertig geworden und ist nun eine Wirkungsstätte für die elf Künstlerinnen und Künstler. Sechs Mitglieder haben gleichzeitig Platz zum Malen, berichtete Angelika Cosmann. Im Sommer können die Künstler ihrer Malkunst aber auch auf der kleinen Vernda oder auf der Wiese vor dem Wagen in freier Natur nachgehen. 

Zudem sollen Veranstaltungen in der Kulturscheune und in den Salzwelten durchgeführt werden, Ausstellungen, Einladungen an andere Künstler, Stammtische oder Angebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind möglich. 

Steinbicker lobte das Projekt „Tiny House“, das sich sehr gut in die Umgebung der Salzwelten einfüge. Kreative Projekte entsprächen den Richtlinien der EU und würden dementsprechend gefördert. „Hier kommen Menschen zusammen, die Gedanken austauschen, die miteinander vernetzt sind. Respekt für diese tolle Idee“, sagte Steinbicker über das in NRW einzigartige Projekt. In Bad Sassendorf sei es bereits das dritte, das von Leader gefördert werde. Dass grüne Klassenzimmer und das öffentliche Wohnzimmer in Beusingsen werden ebenfalls bezuschusst. 

Nach der Eröffnung folgte eine Präsentation mit einem Querschnitt der Arbeiten der beteiligten Künstler. Viel Beachtung fand dabei der Kettensägekünstler Andreas Stentrup aus Ascheberg-Herbern, der mit Tierfiguren und einen Salzkristall in Form des Kubus an der Museumswand schnitzte. Letzterer soll nach Fertigstellung seinen Platz im Eingangsbereich der Salzwelten finden. Zudem konnten die Besucher das „Tiny House“ sowie den kleinen, mobilen Bauwagen ausgiebig besichtigen.

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