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Tafeln machen die Woeste als Moorgebiet erlebbar

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Von: Vanessa Moesch

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Unter großer Beteiligung erfolgte am Dienstag die offizielle Einweihung des Leader-Projekts „Moor erleben in der Woeste“.
Unter großer Beteiligung erfolgte am Dienstag die offizielle Einweihung des Leader-Projekts „Moor erleben in der Woeste“. © Peter Dahm

Infotafeln mit ellenlangen Texten und wenigen Bildern sind für Kinder langweilig. Das ändert sich ab sofort in der Woeste. „Moor erleben“ heißt das Motto des Leader-Projekts, das am Dienstag zusammen mit dem neuen Aussichtsturm eingeweiht wurde.

Bad Sassendorf - Anna Hegenbäumer ist Studentin und die neuen Infotafeln, die nun in der Woeste stehen, sind im Rahmen ihrer Bachelorarbeit entstanden. Begleitet wurde sie dabei von Dr. Sandra Kriegelstein von der Fachhochschule Südwestfalen. „Diese Tafeln bestehen aus zwei Teilen. Die obere Hälfte ist für Erwachsene und die untere für Kinder“, erklärt Hegenbäumer.

Sandra Kriegelstein stellt eines von fünf neuen Hinweisschildern für Groß und Klein vor.
Sandra Kriegelstein stellt eines von fünf neuen Hinweisschildern für Groß und Klein vor. © Peter Dahm

Insgesamt wurden fünf Tafeln aufgestellt und jede von ihnen hat unterschiedliche QR-Codes, die beim Scannen mit dem Handy Audio-Dateien, Ausmalbilder und Arbeitsblätter für Kinder anzeigt. „Das Besondere an diesen Infotafeln ist, dass man sie aktuell halten kann“, betont Kriegelstein. Im Zuge der Digitalisierung ist es somit möglich, die Informationen, die mit Hilfe des QR-Codes angezeigt werden, zu verändern. „Bei neuen Tierarten in der Woeste kann so eine Aktualisierung sehr hilfreich sein.

So bleiben die Tafeln auch ein paar Jahre länger stehen, ohne erneuert werden zu müssen“, sagt Kriegelstein. Generell müsste man mehr mit QR-Codes arbeiten, meint sie.

Auch der neue Aussichtsturm der Woeste wurde eingeweiht. Das Projekt sollte verschiedene Aspekte vereinen, darunter den Naturschutz und den Tourismus. „Um die Woeste interessanter zu gestalten und den Menschen einen Blick in das Naturschutzgebiet gewähren zu können, war der Bau eines neuen Aussichtsturmes ideal“, sagt Bürgermeister Malte Dahlhoff. Der Bau wurde mit rund 80 000 Euro im Rahmen eines Leader-Projekts gefördert.

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