Studie des Bundes beschäftigt sich mit Bad Sassendorfer MGH 

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Anne Valtin unterhält sich mit Heike Schulze-Gabrechten, MGH-Praktikantin Carolin Sigge und Andrea Delbrügger vom Familienzentrum (von links) über die Angebote im Mehrgenerationenhaus. Sie arbeitet im Auftrag des Bundesfamilienministeriums an einer Studie über Mehrgenerationenhäuser. 

Bad Sassendorf - Das Mehrgenerationenhaus (MGH) in Bad Sassendorf leistet sozusagen Hilfestellung für das Bundesfamilienministerium: Weil man in Berlin wissen will, wie die MGH´s arbeiten und wie mit dem demografischen Wandel umgegangen wird, werden vor Ort Fallstudien durchgeführt.

Heike Schulze-Gabrechten vom MGH an der Wasserstraße erklärt, dass das Ministerium ein Institut beauftragt habe, das am Dienstag Interviews gemacht hat. Dessen Mitarbeiterin Anne Valtin hatte sich auf den Weg in den Kurort gemacht, um für die Untersuchung des Bundesprogramms Mehrgenerationenhaus mit Vertretern von Kooperationspartnern, mit Nutzern, mit ehrenamtlichen Helfern und dem Bürgermeister zu sprechen. 

Anne Valtin stellt klar: „Es geht nicht um die Bewertung einzelner Häuser.“ Vielmehr sei es wichtig, Informationen zu bekommen, die in das Bundesprogramm einfließen können. Es gehe um die Impulse vor Ort, um die Umsetzung der Ziele des Programms und wie es vor Ort realisiert werde.

 Das Bundesfamilienministerium will mit den Ergebnissen die Mehrgenerationenhäuser beraten, will Wissenstransfer ermöglichen, vielleicht im Rahmen von Fachtagungen oder Workshops, so Valtin. 

Ein erstes Kompliment

Rund 450 Mehrgenerationenhäuser gebe es derzeit – und alle seien unterschiedlich. Untersucht würden Häuser, bei denen es gut läuft, so Valtin. Indirekt natürlich schon ein erstes Kompliment für die Bad Sassendorfer Einrichtung.

 Für den Kooperationspartner Evangelisches Johanna-Volke-Gemeindezentrum wurde Andrea Delbrügger befragt. Von den freiwillig engagierten Menschen stellte sich Siegrid Bundt den Fragen, die unter anderem Deutschkurse für Flüchtlinge anbietet. Außerdem gaben auch zwei Teilnehmer der „autobiografischen Schreibwerkstatt“ Auskunft. 

Positives Feedback

Heike Schulze-Gabrechten freute sich über diesen doch eher außergewöhnlichen Besuch an der Wasserstraße und auch darüber, dass das Haus auf diese Weise in den Blick gerückt werde. Von den Gästen im MGH bekomme sie oft die Rückmeldung, dass es gut sei, dass es diesen Ort gibt, an dem man willkommen sei.

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