Sperrung nach Schäden durch Friederike

Wintzingerode-Park zu Ostern wieder frei

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Der schwere Sturm Friederike hat auch im Wintzingerode-Park eine Spur der Verwüstung hinterlassen.

Bad Sassendorf - Der schwere Sturm Friederike hat kräftig gewütet und richtete großen Schaden an. Noch laufen die Aufräumarbeiten, doch zu Ostern soll der Freiherr-von-Wintzingerode-Park Spaziergängern wieder zur Verfügung stehen. Das teilt Bürgermeister Malte Dahlhoff auf Anfrage mit. 

Der Orkan zog eine Schneise, auch im beliebten grünen Refugium, das aus Laubwald und einer Streuobst-Wiese besteht. Als Friederike im Januar mit Wucht zuschlug, kippten im Wildpark am westlichen Ortsrand an die 90 Bäume um. „Lärche, Ahorn, Buche und Kirsche“, nennt Bauhofleiter Ludger Bastert geinige vorrangige Sorten. 

Zahlreiche Stämme liegen auf dem Gelände, ebenso große Teile Astwerk. Dort draußen stehen keine kapitalen Bäume, denn die Anlage ist noch relativ jung. 

Ältere Bewohner erinnern sich an die Kleingärten, die bis in die 50er-Jahre an dieser Stelle bewirtschaftet wurden. Ein Unternehmen aus Lohne, das auch über die geeigneten Geräte verfügt, leistet Unterstützung und ist derzeit damit beschäftigt, Friederikes Spuren zu beseitigen. Läuft alles, wie derzeit geplant, werden voraussichtlich zu den nahenden Feiertagen nach mehreren Wochen die Tore wieder aufgeschlossen, schildert der Bürgermeister. 

Nun sei zu hoffen, dass auch das Wetter hält, damit die Besucher nicht in Gummistiefeln zum Ausflug starten müssen. Der Weg außerhalb des Parks ist bereits wieder frei. Ales Weitere soll in Kürze folgen. Der lange Zeitraum zeigt, mit welch enormer Kraft der Orkan den Badeort getroffen hat. Auch im Kurpark und im angrenzenden Rhododendronpark sowie in den benachbarten Bereichen hat er mehrere Bäume entwurzelt.

Als sich der Sturm im Verlauf des späten Nachmittags wieder gelegt hatte, galt es als eine der ersten Maßnahmen zunächst das Gehege zu sichern und die Zäune zu reparieren damit die Tiere nicht ausbüxten. Danach blieb für eine einige Zeit auch die Zuwegung gesperrt, doch jetzt ist allmählich ein Ende in Sicht. An vielen Stellen gab’s eine Menge zu tun, überall klaffen Lücken. Friederike wird nicht so schnell in Vergessenheit geraten.

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