Bad Sassendorf

Bauhof kämpft gegen wucherndes Grün - Feucht-warmer Sommer treibt Pflanzen an

Es wächst wie wild, und die Pflanzen schießen ins Kraut. Unser Bild zeigt im Vordergrund Heribert Sprenger und Daniel Reimann im Einsatz am Lohweg. 
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Es wächst wie wild, und die Pflanzen schießen ins Kraut. Unser Bild zeigt im Vordergrund Heribert Sprenger und Daniel Reimann im Einsatz am Lohweg. 

Nach drei trockenen Sommern, regnet es im Sommer 2021 beständig , ein Wetter, das das Wachstum der Pflanzen ankurbelt.

ad Sassendorf – Bad Sassendorf ist schön grün. Doch derzeit wuchert es im Ort und rundherum so kräftig, dass die Mitarbeiter des Bauhofes alle Hände voll zu tun haben, die ohne Unterlass sprießenden Pflanzen in Schach zu halten. Im feucht-warmen Sommer schießt das Grün üppig ins Kraut, und die Kolonnen müssen sehen, dass sie hinterherkommen. Das wankelmütige Wetter mit reichlich Regengüssen habe aber auch sein Gutes, meint Ralf Bernzen, stellvertretender Leiter des Bauhofes, aus seiner Sicht als Gärtnermeister. Denn nach drei streckenweise staubtrockenen Sommern und Hitzestress, der Bäumen, Sträuchern und Blumen zu schaffen machte, bringe der durchwachsene Sommer der Natur Erholung.

Die Sonne scheint, die Temperaturen bleiben im 20er-Bereich, dann tropft oder schüttet es wieder. Der Sommer zeigt sich dynamisch: Diese Mixtur gefällt der Vegetation, das Wechselspiel liefert ideale Bedingungen, die das Wachstum regelrecht ankurbeln, auch das der Wildkräuter, die sich, so scheint es, im erfrischenden Nass ungezügelt ausbreiten.

Hier Schritt zu halten, stellt eine Herausforderung für die Pflege-Kolonnen dar. Klar ist, was auch im Winter gilt: Die Mitarbeiter schaffen es nicht, gleichzeitig überall zu sein. „Wir müssen Prioritäten setzen“, erklärt Ralf Bernzen, wie das Pensum nach und nach abgearbeitet wird. Mit an vorderer Stelle stehen die noch jungen Anpflanzungen im Kurpark, wie die Bäume, die erst kürzlich in den Boden gesetzt wurden und zum gesamten Erscheinungsbild des neugestalteten Areals beitragen.

Das Gemeindegebiet selber ist in die Servicelevels eins, zwei und drei eingeteilt, der Bauhof mit 25 Leuten für rund 466 000 Quadratmeter Fläche im Ortskern, in den Außenbereichen und in den Ortsteilen zuständig. Ein Blick in die Natur zeigt es, derzeit ist alles saftig grün. Das sah im vorigen Jahr anders aus, auch auf den privaten Grundstücken, wo Gießkannen im Dauereinsatz waren und viele Beete bei aller Mühe dennoch ein trauriges Bild abgaben. In dieser Saison hat der Gartenschlauch Pause, denn das Wasser kommt reichlich von oben. Anders als noch im vorigen Jahr setzt der Bauhof derzeit noch keine Sprinkler ein. Zu seinen Aufgaben gehört es auch, dort zu schneiden, wo Überwuchs im öffentlichen Raum die Verkehrssicherheit beeinträchtigt. Das bedeutet: Alles, was tiefer als 4,50 Meter über den Straßen hängt, muss gekappt werden. Bei Geh- und Radwegen genügen 2,50 Meter Luft nach oben.

Es grünt und blüht im Kurpark.

Zweige und Äste, die in den Verkehrsraum ragen und so Gehwege, Spuren für Radfahrer, Parkstreifen und Fahrbahnen verengen, sind lästig und schlimmstenfalls gefährlich. Grün, das zu hoch ragt, nimmt in Einmündungs- und Kreuzungsbereichen die Sicht, das kann zu schweren Unfällen führen. Auch private Grundstückseigentümer stehen in der Pflicht, dafür Sorge zu tragen, dass niemand zu Schaden kommt. Sie müssen ihre Anlage verkehrssicher pflegen.

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