Die Sprudelliegen in der Sole-Therme und der Trick, wie man hinauf kommt

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Auf den sprudelnden Champagnerliegen lässt es sich gut entspannen, manche Besucher des Bades tun sich aber schwer, auf die Liegen hinauf zu kommen, ein Filmclip zeigt, wie es geht.

Bad Sassendorf – Alles neu, alles ganz schick und sehr modern: So präsentieren sich in der Sole-Therme zum Beispiel die frisch sanierten Außenbecken. Allerdings muss sich einiges wohl noch einspielen. Wer auf die Sprudelliegen will, könnte sich ohne das „Gewusst wie“ womöglich schwer tun. Das Team aus der Therme hat daher extra einen kurzen Film gedreht.

Aus dem Stehen ist es jedenfalls schwierig: Das berichtet Leser Rudi Haase in einer E-Mail: „In die neuen Sprudelliegen kommt man selbst mit 1,95 Meter Größe nur sehr schwer rein und wenn man endlich drin liegt, wird man wieder raus gespült weil die Düsen extrem stark sind und man sich nirgendwo fest halten kann. Ich wage mal zu behaupten, dass es für ältere Menschen oder Leute mit körperlichen Gebrechen fast unmöglich ist diese zu benutzen.“ Immerhin komme er seit 35 Jahren zum Schwimmen in die Therme, so Haase, doch von dem Außenbecken sei er mehr als enttäuscht. 

Badleiterin Ulrike Wieners bestätigt, dass einige Besucher sich mit den Sprudelliegen etwas schwer tun und in der Tat seien sie für Besucher, die im Wasser davor stehen, recht hoch. Hinauf zu springen und sich gleichzeitig auf den Rücken zu drehen, um nicht bäuchlings auf den Liegen zu landen, sei für Gäste, die nicht mehr so beweglich sind, schwierig. 

Der Trick besteht Wieners zufolge darin, sich schwimmend über die Sprudelligen zu bewegen und dann auf den Rücken zu drehen. In ihrem Team sei auch bereits beraten worden, wie den Besuchern das Prozedere am einfachsten vermittelt werden kann. 

Dafür hat das Team der Therme jetzt diesen kleinen Film mit einer „Testschwimmerin“ erstellt, um zu zeigen, wie man kinderleicht auf die Champagnerliegen kommt.

Bezüglich der Düsen gibt Wieners dem Leser recht. Der Luftstrom sei in der Tat sehr kräftig, das solle er wegen des gewünschten Effekts aber auch sein. Um den Schwimmern mehr Halt zu bieten, werde auch auch darüber nachgedacht, die Sprudelliegen im Innenbecken mit Haltegriffen auszustatten. 

Wieners bat aber auch insofern um Verständnis, weil im Zuge der laufenden Sanierungsarbeiten noch nicht alles endgültig abgestimmt und eingestellt ist. So soll der Luftstrom für die Liegen nach der endgültigen Einstellung auch noch stärker erwärmt werden, als dies zurzeit der Fall ist. Auch die Anlage zum Ausfällen des Eisens aus der Sole sei noch nicht auf den Punkt genau eingestellt. 

Derzeit durchläuft das Bad Wieners zufolge die härteste Phase im Zuge des Umbaus, die eine oder andere Kinderkrankheit sei da noch nicht zu vermeiden. Jedenfalls sei sie dankbar für alle Gäste, die trotz Baustelle schwimmen kommen.

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