Sole-Thermalbad: Nun sind die Fliesenleger am Zug

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Die Berge an Fliesenpaketen und Kleber, führen unter dem provisorischen Zeltdach die Dimensionen der Arbeiten vor Augen.

Bad Sassendorf - Nach der Betonsanierung ist der Wiederaufbau der beiden Außenbecken des Sole-Thermalbades jetzt in vollem Gange. Derzeit und noch bis etwa Ende Januar sind die Fliesenleger am Zuge, die die riesigen Flächen der beiden Becken vor sich haben.

Voraussetzung für den jetzigen Arbeitsschritt war die erfolgreich bestandene „Wasserprobe“. Dafür wurden die beiden Becken im Rohbauzustand nach der Betonsanierung aufgefüllt, um zu prüfen, ob es Wasseraustritte gibt. Nach der Klärung dieser Frage kann jetzt gefliest werden. Übernommen hat die Arbeit eine Fachfirma aus dem Sauerland, die auf entsprechende Aufgaben spezialisiert ist. 

Beispielsweise müssen für das Schwebebecken wegen der hier verwendeten Sole mit 18 Prozent Salzgehalt besonders widerstandfähige Fliesen verwendet werden, erläutert Bürgermeister Malte Dahlhoff. 

Die Erneuerung der beiden angestammten Außenbecken der Sole-Therme beinhaltete auch die Sanierung des Betonwände von außen. Die schwarzen Schutzanstriche sind inzwischen aufgetragen. Die Kriechkellergänge, die sich außen rund um die beiden Becken hinzogen, sind im Zuge der Sanierung abgerissen worden. 

Kriechgänge sind verzichtbar

Die Kriechgänge seien sehr beengt gewesen und wegen der schlechten Belüftung und der Gefahr von Gasbildung konnten sie ohne Absicherung ohnehin nicht benutzt werden, berichtet Badleiterin Ulrike Wieners. Weil Einbauten wie etwa für die Beleuchtung inzwischen beckenseitig ausgetauscht werden können, seien die Kriechgänge heutzutage aber auch verzichtbar. 

Neue Ausstattung gibt es dagegen in den beiden Außenbecken mit den so genannten Champagnerliegen, deren Einbau durch entsprechende Halterungen und Zuflüsse vorbereitet ist. Im Betrieb sprudelt aus den Düsen der Liegen Luft nach oben und umschmeichelt dabei die Badegäste. Als bewährte Einrichtung wird auch der Sprudelpilz nach der Überarbeitung wieder in Betrieb gehen. 

Möglich sind die aktuellen Arbeiten nur, weil die Baustelle mit den beiden Becken durch ein beheizbares Zelt eingehüllt ist. Die Beheizung geht zwar ins Geld, bestätigt Bürgermeister Dahlhoff. Letztlich sei es aber sinnvoller, die Sanierung möglichst rasch abzuschließen, damit sich die Besucherzahlen wieder normalisieren.

Der weitere Zeitplan

Bis Ostern sollen die beiden Außenbecken wieder im Betrieb sein. Die Fliesenarbeiten werden sich Ulrike Wieners zufolge bis etwa Ende Januar hinziehen, nach dem Verfugen ist dann eine Ruhephase von etwa einer Woche erforderlich. Neben diesen Arbeiten an den Becken muss zudem noch die Wassertechnik eingebaut werden, die derzeit frei gelegten Beckenränder werden von außen mit Boden aufgefüllt und mit Bodenbelag und Planzen gestaltet.

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