Probleme bei der Rettungsgasse

Schwerer Unfall auf der A44: Auto kracht in Lkw - zwei Schwerverletzte

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Die Insassen des Ford erlitten schwere Verletzungen.

Bad Sassendorf - Auf der A44 zwischen Anröchte und Bad Sassendorf hat sich in der Nacht zu Mittwoch ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Zwei Personen wurden schwer verletzt. Die Feuerwehr kritisierte, dass keine vernünftige Rettungsgasse gebildet wurde.

Gegen 2.25 Uhr war ein Ford Focus kurz vor dem Platzplatz "Am Flugplatz" in Fahrtrichtung Dortmund, Höhe Bad Sassendorf, auf einen Lkw aufgefahren. "Die Ursache ist noch unklar", erklärte Nina Vogt, Sprecherin der Autobahnpolizei Dortmund. 

Nachdem der Wagen auf der rechten Fahrspur in den Lkw gekracht war, schleuderte er quer über die Autobahn in die Mittelleitplanke. 

Beide Insassen des Ford, ein 35-Jähriger Pole und seine 25 Jahre alte, in Belgien wohnende Beifahrerin, erlitten schwere Verletzungen. Der Lkw-Fahrer, ein 60-jähriger Oelder, blieb unverletzt.

Der Fahrer des Lkw blieb unverletzt.

Die beiden Schwerverletzten wurden von Rettungswagen, die aus Erwitte und Lippstadt angerückt waren, in Soester Krankenhäuser gebracht.

Feuerwehr unterstützt Rettungsdienst

Die Feuerwehr Anröchte war mit 18 Einsatzkräften vor Ort. Sie unterstützten bei den Rettungsarbeiten, stellten den Brandschutz sicher und sicherten die Einsatzstelle.

Die Autobahn musste etwa eine Stunde lang, bis 3.30 Uhr, voll gesperrt werden. Anschließend konnte ein Fahrstreifen für den Verkehr wieder freigegeben werden. Um 4.05 Uhr war die Unfallstelle vollständig geräumt. 

Fehlende Rettungsgasse

"Probleme gab es auf der Anfahrt der Rettungskräfte, da die Rettungsgasse nicht ausreichend gebildet wurde", beklagte die Feuerwehr Anröchte.

Der Sachschaden wird von der Polizei auf etwa 30.000 Euro geschätzt.

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