Schneisen der Verwüstung im Wildgehege

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Im Wintzingerodepark wurde der Zaun an mehreren Stellen durch entwurzelte Bäume beschädigt, hier musste umgehend repariert werden, damit das Damwild nicht ausbüxen konnte.

Bad Sassendorf - Der Wintzingerodepark wurde von Sturm „Friederike“ hart getroffen, die entwurzelten Bäume lagen am Tag danach kreuz und quer.

Eine lange „Schicht“ mussten die Mitarbeiter des Gemeindebauhofs und die Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr am Donnerstag absolvieren. Bis in die Abendstunden zogen sich die Einsätze hin, um die wichtigsten Sicherungsmaßnahmen durchzuführen. Und am frühen Morgen ging es für den Bauhof wegen des Winterdienstes nach den Schneefall direkt weiter.

Der Sturm forderte den Bauhof insbesondere im Wintzingerodepark. Hier hatte Orkan „Friederike“ ziemlich heftig gewütet, teils wurden richtige Schneisen der Verwüstung in den Wald gehauen. Weil etliche Bäume beim Umsturz zudem Löcher in die Außenzäune rissen, galt es umgehend zu handeln, damit das Damwild nicht ausbüxen konnte. „Im Wintzingerodepark hat der Sturm richtig Bäume umgeschmissen“, berichtete Bürgermeister Malte Dahlhoff. 50 bis 60 Bäume seien allein hier betroffen. Auch im Kurpark und im Rhododendronwald wurden diverse Bäume entwurzelt, gleich zwei nebeneinanderstehende kapitale Kiefern entwurzelte Friederike im Bereich des Parkplatzes am Thermalbad. Hinzu kamen umgestürzte oder auseinander gebrochene Bäume an vielen anderen Stellen, etwa in der Neuengeseker Heide oder im Umkreis von Rathaus und Tagungszentrum. Die Einsatzkräfte hatten folglich alle Hände voll zu tun. Die Löschgruppen waren zumeist erst gegen 19.30 Uhr wieder eingerückt, die Drehleiter war per „Amtshilfe“ in Soest noch bis kurz vor 22 Uhr im Einsatz. Der Bürgermeister: „Großes Kompliment an die Kollegen vom Bauhof und von der Feuerwehr: Was die wegen wuppen mussten, das war nicht ohne.“

Besonders unangenehme Folgen des Sturms mussten einige Bewohner der Ostheide ertragen. Weil ein Baum auf die Stromleitung gefallen war, fiel der Strom bis gegen Freitagmittag aus, ehe Westnetz den Schaden beheben konnte.

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