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Alle Schwimm-Becken der Therme sind von Grund auf saniert

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Von: Ludger Tenberge

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Die sanierte Börde-Therme und das neue Gradierwerk gelten als Wahrzeichen Bad Sassendorfs.
Die sanierte Börde-Therme und das neue Gradierwerk gelten als Wahrzeichen Bad Sassendorfs. © Ludger Tenberge

Während des Lockdowns wurde die Sanierung des Schwimmbeckens im Außenbereich der Sauna ebenfalls erneuert. Nun sind alle Schwimmbecken der Börde-Therme von Grund auf saniert, das Bad insgesamt ist weitgehend runderneuert. Maßnahmen wie eine Dachbegrünung stehen noch an.

Bad Sassendorf – Die dunkelblauen Fliesen unterstreichen den Impuls, sich mit Wonne im Wasser zu vergnügen. Wie die anderen Becken der Börde-Therme vermittelt auch das Außenbecken im Saunabereich nun diesen einladenden Eindruck.

Mit dem Außenbecken des Saunabereichs sind inzwischen alle Schwimmbecken der Therme von Grund auf saniert.
Mit dem Außenbecken des Saunabereichs sind inzwischen alle Schwimmbecken der Therme von Grund auf saniert. © Ulrike Wieners/Börde-Therme

Nach der Sanierung der Hauptbecken im Innen- und Außenbereich war die Aufarbeitung des Tauchbeckens der Sauna die letzte größere Maßnahme, um die Badeinrichtungen an sich mit ihren verschiedenen Bereichen auf einen modernen Stand zu bringen. Für diese Arbeiten wurde insbesondere der Corona-bedingte Lockdown genutzt, weil die Beeinträchtigungen für die Saunagäste so niedriger gehalten werden konnten.

Der Abriss mit dem Entfernen der alten Fliesen und des alten Putzes wurde bereits Anfang des Jahres durchgeführt, berichtet Badleiterin Ulrike Wieners. Nach Beendigung der Frostperiode im Februar konnten die Arbeiten an dem Sauna-Außenpool dann wieder aufgenommen werden. Danach musste eine aufwendige Betonsanierung durchgeführt werden. Im Anschluss daran wurde der Einbau der Scheinwerfer vorbereitet. Der Wandputz und die Estricharbeiten folgten.

Nach der erforderlichen Trocknungsphase wurden dann drei Abdichtungsschichten aufgebracht, die im Anschluss ebenfalls sieben Tage durchtrocknen mussten. Danach begann die vorgeschriebene 14-tägige Wasserprobe: Das Becken wurde dafür randvoll mit Wasser gefüllt, um zu prüfen, ob und wo es womöglich undicht ist.

Nach dem Ablassen des Wassers konnten die Fliesenarbeiten beginnen. Neben dem Verfuen standen zum Abschluss noch Erdarbeiten an, auch der Witterungsschutz musste wieder abgebaut werden.

Für die Arbeiten wurde zwischenzeitlich ein Bauzelt über dem Becken errichtet. Dies erwies sich Wieners zufolge insbesondere hilfreich, nachdem der Saunabetrieb aufgrund der Corona-Lockerungen wieder aufgenommen wurde.

Zu Ende ist die Bautätigkeit an der Börde-Therme jedoch nicht. Der Einbau einer Photovoltaikanlage und 950.000 Euro für die Dachsanierung mit Anlage eines Gründaches sind weitere geplante Baumaßnahmen, wobei die Dachsanierung zu 100 Prozent gefördert wird. Vorteil bei diesen Arbeiten ist jedoch, dass die Gäste kaum beeinträchtigt werden dürften, sagt Wieners.

Die Besuchernachfrage in der Börde-Therme ist Wieners zufolge nach wie vor groß. Nach Einschätzung der Badleiterin dürfte das laufende Jahr bezüglich der Umsätze besser ausfallen als das „Corona-Jahr“ 2020.

Als Dankeschön für die Gäste, so Wieners, gibt es derzeit noch eine Gutscheinaktion. Was die Therme alles zu bieten hat, vermittelt zudem ein virtueller Rundgang mit Bildern und erläuternden Videofilmen. Infos dazu auf www.boerde-therme.de.

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