Bad Sassendorf: Leistungen der Ehrenamtlichen gewürdigt

Mehr als 80 Frauen und Männer aus Schützen- und Sportvereinen, Frauenverbänden, dem Mehrgenerationenhaus, der Künstlerwerkstatt, den Kirchen und den Parteien kamen zur Feierstunde.

Bad Sassendorf „Es gibt kein schöneres Gefühl, als gebraucht zu werden“. Diesen Slogan, den die Bundesregierung vor wenigen Tagen im Zusammenhang mit dem Bundesfreiwilligendienst geprägt hat, nahm Bürgermeister Antonius Bahlmann gestern Morgen beim traditionellen Neujahrsempfang im Tagungs- und Kongresszentrum zum Anlass, einer besonderen Kombination von Aktiven, die auf unterschiedliche Weise ehrenamtlich die Gemeinschaft mitgestalten, zu danken.

Mehr als 80 Frauen und Männer aus Schützen- und Sportvereinen, Frauenverbänden, dem Mehrgenerationenhaus, der Künstlerwerkstatt, den Kirchen und den Parteien. Gemeinsam mit den beiden Symbolfiguren, der Salzprinzessin Annalena Stiewe und dem Siedemeister Jan Gruhn würdigte er deren engagiertem Einsatz zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger in einer kleinen Feierstunde mit einem Imbiss, bestehend aus Laugenstangen und Baguette mit speziellen Salzen im Hinblick auf die Salztradition und die neue Eventausstellung „Salzwelten“.

Für die Organisation dankte er Britta Keusch-Prohaszka, Beate Westermann, Jeanette Hintz, Julia Jäschke, Dominik Döring und Alexander Edelbrauk.

Besonders begrüßte Bahlmann aus der Kommunalpolitik seine Stellvertreter Kurt Fandrey und Helmut Bleilefens sowie die Fraktionsvorsitzenden Beke Schulenburg (CDU), Edwin Morch (SPD), Dr. Jürgen Mahlstedt (BG) und Reinhard Klöne (FDP). Sein Gruß galt des Weiteren Albert Groß (SPD), stellv. Vorsitzender des Ausschusses für Schule, Kultur und Sport, sowie dem Fachbereichsleiter der Gemeinde, Frank Becker, und Maren Bach vom Jugendzentrum. Für stimmungsvolle Musik sorgten zwei Schüler der Musik- und Kunstschule, Kristin Hilger am Violoncello und Fabian Hille am Klavier.

„Es gibt Menschen, die sind einfach da. Ohne Wenn und Aber. Ganz selbstverständlich. Meist sind es die Menschen, die einem besonders lieb sind, Partner, Freunde, Angehörige, Kollegen. Es gibt aber auch Menschen, die uns besonders wichtig sind, ohne dass uns das selbst bewusst ist. Deren wahren Wert erkennt man erst dann, wenn sich eine Lücke auftut. Wenn diese Menschen aus irgendwelchen Gründen einmal nicht da sind. Zu diesen besonders wichtigen Menschen, die wir vielfach übersehen, gehören die allermeisten Ehrenamtlichen“, umriss Antonius Bahlmann deren wertvolle Arbeit, die von Menschen geleistet werde, die ihrer eigenen Tätigkeit selbst nicht die ganz große Bedeutung zumessen.

„Die wichtigsten Dinge lassen sich nicht mit Geld kaufen: Liebe, Gesundheit, Familie, Freundschaft. Und das Ehrenamt. Deswegen wollen wir ihnen am heutigen Tag herzlich danken. Allen Beteiligten ist bewusst, dass der heutige Vormittag bei weitem nicht das aufwiegen kann, was sie für uns und die Menschen in unserer Gemeinde leisten. Darum geht es auch nicht. Es geht um ein Zeichen, dass über unser Dankeschön hinaus ausgeht: Wir wollen das Ehrenamt neu in das Bewusstsein rücken. Wir wollen zeigen, dass es in unserer Gemeinde einen riesigen Schatz gibt, auf den wir bauen können“, so der Bürgermeister, der seine Ansprache mit einem abgewandelten Zitat von John F. Kennedy beendete: „Frage nicht was meine Gemeinde für mich tun kann, sondern frage was kann ich für meine Gemeinde tun“.

In diesem Sinne hoffte Bahlmann, dass sich die Ehrenamtlichen auch in Zukunft für die Gemeinde engagieren und weitere Mitmenschen animieren, sich intensiver an der Gestaltung der Gemeinde zu beteiligen. - rgr

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