Problem seit 30 Jahren

Anwohner beklagen Raserei in Bad Sassendorf

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Solange das Problem nicht erkannt wird kommen wir immer wieder.“ Heidemarie Jarmuth, Anwohnerin des Spindelpfades in Bad Sassendorf, nutzte einmal mehr die Einwohnersprechstunde des Beschwerdeausschusses, um auf zu schnelles Fahren in der Straße hinzuweisen.

Bad Sassendorf - 

Eine schier unendliche Geschichte, die immer wieder Ärger unter den Anwohnern auslöst. Nach dem Rückbau der Einengungen, die nach Meinung der Anwohnerin im Paket mit Blumenkübeln und „Tempo 30“-Aufschriften auf der Straße eine Erleichterung gebracht habe, sei der alte Zustand nun wieder hergestellt. Bürgermeister Malte Dahlhoff wies darauf hin, das häufig Messungen durch den Kreis Soest stattgefunden haben, die eine Reduzierung der Geschwindigkeit ergeben hätten. Heidemarie Jarmuth erklärte, dass direkt am Kreisel gemessen worden sei, wo automatisch langsamer gefahren werden müsse. Das Ergebnis sei somit nicht realistisch.

Ältere Menschen durch Raser besonders gefährdet

„Einige Anwohner machen seit 30 Jahren auf das Problem aufmerksam“, gab Jarmuth den Unmut älterer Menschen wieder, die sich durch die Raser besonders gefährdet fühlen.

Neben der Gefahr im Straßenverkehr wies die Anwohnerin auch auf die Qualität der Häuser hin. „Es entstehen durch das ständige Rasen und den oftmaligen Lkw-Verkehr Risse in den Wänden.“ Um selbst etwas zu tun habe man Schilder mit der Aufschrift Tempo 30 gekauft und pflege die Blumenkübel.

"Verkehrssituation eine Katastrophe"

„Die Verkehrssituation in ganz Bad Sassendorf ist eine Katastrophe. Es ist doch ein Kurort“, gab Jarmuth zu bedenken.Bürgermeister Dahlhoff versicherte, dass man sich im Rahmen einer Diskussion über die Mobilität im Kurort ohnehin darüber unterhalten werde, inwieweit der Verkehr aus dem Ortskern herausgehalten weren könne.Heidemarie Jarmuth nahm es zur Kenntnis und wird die Diskussion sicherlich mit großem Interesse verfolgen.

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