Renaturierung der Rosenau geht in die letzte Phase

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Die neuen Brücken im Kurpark sind im Rohbau fertig, die Betonteile werden nachfolgend mit Grünsandstein verkleidet, dann wird das Tragwerk aufgelegt. Von wo die Rosenau diese Brücke demnächst erreichen wird, ist an dem renaturierten Abschnitt schon erkennbar.

Bad Sassendorf - Endspurt im Kurpark: Die Arbeiten zur Renaturierung der Rosenau gehen in die letzte Phase.

Im Rohbau sind die Widerlager für die erforderlichen neuen Brücken inzwischen fertig, wenn die Brücken und das neue Bachbett in wenigen Wochen komplett angelegt sind, kann die Rosenau umgeklemmt werden. Danach kann sich die Rosenau vom Kurparkeingang bis zur Normandie durch ein umgestaltetes Bachbett schlängeln. 

Die aktuellen Arbeiten in dem Bereich zwischen Café Brunnenhaus und dem südlichen Ende des Kurparkteichs stellen einen besonders arbeitsreichen Bauabschnitt dar. Noch vor Beginn der Arbeiten musste in diesem Abschnitt ein Kanalrohr verlegt werden, zudem sind in diesem Bereich mehrere Brücken neu zu bauen. Vor allem bei dem Exemplar neben dem Bienenhaus war dies wegen des schwierigen Baugrunds keine leichte Aufgabe. Wie Bürgermeister Malte Dahlhoff berichtete, sind die Brückenneubauten inzwischen im Rohbau jedoch fertig.

Der tragende Beton werde nun mit Grünsandstein verkleidet, anschließend müssen die Brückentrassen aufgelegt und die Geländer angeschraubt werden sowie Erdanschüttungen erfolgen. Voraussichtlich Ende Juni seien die Arbeiten so weit gediehen, dass der Durchstich vorgenommen werden kann, um dem Bach einen neuen Lauf zu geben. Das alte Bachbett muss dann noch mit Erde verfüllt werden. Ansonsten soll danach die Natur die Gelegenheit bekommen, die künstlich geschaffene Auenlandschaft in Besitz zu nehmen und mit Leben zu füllen. 

Erdarbeiten beim Gradierwerk

Erdarbeiten stehen in Kürze auch beim Gradierwerk auf dem Plan. Nächste Woche sollen hier die Erdarbeiten zur Anlage des Solebunkers und der neuen Gradierwerkfundamente beginnen. Für das neue Gradierwerk soll im Herbst Richtfest gefeiert werden, so dass ab Januar die Schwarzdornbündel eingepasst werden können.

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