Das tut weh

Radfahrer völlig betrunken: Einer fällt um, der andere radelt gegen Stromkasten

Radfahrer betrunken
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Ein guter Schluck und dann aufs Fahrrad: das funktioniert nicht.

Betrunken Fahrrad zu fahren ist nicht nur verboten, sondern auch ziemlich gefährlich. Das haben jetzt zwei Radfahrer aus Bad Sassendorf unter Beweis gestellt. Sie sitzen nicht mehr auf dem Fahrrad und liegen stattdessen im Krankenhaus.

Bad Sassendorf/Soest - Schon um 10.30 Uhr hatte am Donnerstag, 3. Juni, ein 20-jähriger Radfahrer aus Bad Sassendorf so viel Alkohol im Blut, dass er auf dem Birkenweg in Soest die Kontrolle über sein Rad verlor. Nach Angaben der Polizei hatte er auf der schmalen Straße, die von Bad Sassendorf nach Soest führt, noch einen Fußgänger überholt und war dann ohne Fremdeinwirkung nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und einfach umgefallen.

Er wurde mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht, wo er stationär aufgenommen wurde. Die eingesetzte Streifenwagenbesatzung ordnete zudem noch eine Blutprobe an. Das Ergebnis lieferte sogleich eine Erklärung für sein fahrerisches Unvermögen: 2,9 Promille.

Promille-Radler in Bad Sassendorf: da war der Stromkasten im Weg

Ein bisschen weniger Alkohol im Blut - aber deutlich zu viel zum Fahrradfahren - hatte am gleichen Tag ein 43-jähriger Radfahrer aus Bad Sassendorf. Er war gegen 13.30 Uhr auf dem Radweg an der Bettinghauser Straße in Richtung Bettinghausen unterwegs. Nach Angaben eines Zeugen drehte sich der Promille-Radler während der Fahrt nach hinten zu einem anderen Radfahrer um und sah nicht den Kabelverteilerkasten, auf den er zurollte.

Durch den folgenden Sturz verletzte er sich leicht. Auch er wurde zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus
gebracht. Ein Atemalkoholtest ergab 1,58 Promille und „lässt den Schluss zu, dass der 43-Jährige nicht „nur“ unaufmerksam mit dem Rad unterwegs war“, heißt es im Polizeibericht.

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