Porsche-Diesel-Freunde tuckern in diesen Tagen durch die Region

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Auf dem Hof Haulle zu einem Besuch der Salzwelten machten die Porsche-Diesel-Freunde am Freitag Station.

Bad Sassendorf - Der Lack auf Hochglanz poliert, die Chromleisten blitzen, ein Fahrersitz, der ganz auf den Fahrer zugeschnitten ist, und dazu der magische Schriftzug „Porsche“. Nein, hier geht es nicht um die schnellen Autos aus Zuffenhausen, sondern um zähe Trecker für den harten Einsatz auf dem Feld. Rund 20 Porsche-Modelle vom „Junior“ bis zum „Master“ sind in diesen Tagen im Kurort und der Region unterwegs.

Organisiert wurde das Treffen der „Allgaier-Porsche-Diesel-Freunde Teutoburger Wald“ von Heinz Tschiche, der mit seinem Porsche Master selbst mitfährt. 

Von Oelde über Stromberg erfolgte am Donnerstag – „immer auf eigener Achse“ – die Anreise in den Kurort, die Salzwelten, eine Tour zum Möhnesee oder eine Besichtigung der Firma Bracht in Erwitte stehen auf dem Programm. 

Wie bei den Salzwelten nutzten die Treckerenthusiasten jede Gelegenheit zum Fachsimpeln. Schon vor dem Zweiten Weltkrieg hatte Ferdinand Porsche von Hitler den Auftrag erhalten, einen Traktor zu konstruieren, berichtete Kurt Althof von den Porsche-Freunden. 

Das Projekt ruhte dann aber zunächst. Seit 1950 wurden die seinerzeit recht fortschrittlichen Trecker zunächst von der Firma Allgaier mit dem Zusatz „System Porsche“ in Lizenz gebaut. Von 1957 bis 1963 wurden sie von der Porsche-Diesel GmbH hergestellt, 1963 wurde der Traktorenbau eingestellt und die Sparte an Renault verkauft. 

Wie die Sportwagen gelten auch die Trecker aus dem Hause Porsche als begehrte Sammlerstücke, Preise bis 70 000 Euro sind für einen gut erhaltenen Master nicht ungewöhnlich. Ganz zu schweigen von dem einzigen bekannten Porsche-Allrad weltweit, den Master hat Günther Lübben aus Westerstede selbst umgebaut.

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