Evangelische Kirchengemeinde Bad Sassendorf

Presbyterium bedauert, dass Pfarrerin Leona Holler geht

Leona Holler
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Pfarrerin Leona Holler übernahm als Nachfolgerin vo n Friedhard Fischer die Reformierte Gemeinde in Soest und überregional die Kinder- und Jugendarbeit.

Der Abschied von Bad Sassendorf falle ihr schwer, sagt Pfarrerin Leona Holler.

Bad Sassendorf. Das Presbyterium der Ev. Kirchengemeinde Bad Sassendorf teilt mit großem Bedauern mit, dass Pfarrerin Leona Holler die Evangelische Kirchengemeinde Bad Sassendorf zum 1. Oktober 2021 verlassen wird. Die Kirchengemeinde ist seit 2014 mit der Evangelisch-Reformierten Kirchengemeinde Soest pfarramtlich verbunden – seit 2018 durch den Dienst von Pfarrerin Holler, die vor allem für die Kinder- und Jugendarbeit der Gemeinde zuständig ist.

„Ich bin sehr gerne Pfarrerin dieser Kirchengemeinde,“ erklärt Pfarrerin Holler. „Sie nach diesen wenigen Jahren wieder verlassen zu müssen, bedauere ich zutiefst. Es ist eine großartige Kirchengemeinde mit vielen Möglichkeiten. Ich bin dankbar, ein Teil davon zu sein.“

Gerade wurde bekannt, dass die Evangelisch- Reformierte Kirchengemeinde zum 1. Oktober 2021 eine pfarramtliche Verbindung mit der Evangelischen Petri-Pauli-Gemeinde in Soest eingehen wird, da ein Fortbestand als eigenständiger Gemeinde langfristig nicht mehr zu gewährleisten sei. Durch den Wegfall der Pfarrstelle ist die Zukunft der Kinder- und Jugendarbeit in der Bad Sassendorfer Gemeinde nicht abschließend gesichert. Der Kirchenkreis habe hier aber Beratung und Unterstützung zugesagt, teilt Pfarrerin Stefanie Pensing mit.

Der Wechsel steht im Zusammenhang mit Veränderungen in der Petri-Pauli-Gemeinde in Soest.

Pfarrer Bernd-Heiner Röger, der seit 2002 als Seelsorger in Soest wirkt, geht im Herbst in den Ruhestand. Die Verabschiedung ist beim Erntedankfest am 3. Oktober geplant. Die Gemeinde informierte ihre Mitglieder vor Ostern und ging auch auf die Sorge ein, ob die Stelle an der ältesten Soester Kirche wieder besetzt wird.

Überraschend habe sich eine Perspektive ergeben, erfuhren die Protestanten. Weil die Reformierte Gemeinde im „Schiefen Turm“ zu klein geworden sei, habe sie eine andere Gemeinde gesucht, mit der sie sich verbinden kann. Im gemeinsamen Gesprächen sei festgestellt worden, dass der gemeinsame Weg auch bei unterschiedlichen Strukturen und Traditionen Chancen bietet. Die Presbyterien sprachen sich dafür aus, eine „pfarramtliche Verbindung“ einzugehen mit der Möglichkeit, 2024 zu fusionieren.

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