Vom Kurpark bis Haullenhof: Neue Achse durch das Zentrum

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Wände aus Beton und Bruchstein zwängen die Rosenaue im Verlauf zwischen Bahnhofstraße und Sälzerplatz ein, durch verschiedene Maßnahmen soll der Bach in diesem Bereich besser erlebbar gemacht werden, dies soll zugleich die Verbindungsachse zwischen Hof Haulle und Kurpark stärken.

Bad Sassendorf – Der neu gestaltete Kurpark mitsamt dem neuen Gradierwerk bildet auf der einen Seite des Ortskerns einen wichtigen Anlaufpunkt für die Gäste, Hof Haulle mit den Salzwelten auf der anderen Seite. Zwischen diesen beiden Polen eine attraktive Verbindungsache herzustellen, das ist das Ziel einschlägiger Baumaßnahmen, die im kommenden Jahr in Angriff genommen werden. Die einzelnen Bausteine stellte Tiefbauingenieurin Bernadette König von der Gemeinde jetzt im Bauausschuss vor.

Die Verbindungsachse beginnt am Karl-Volke-Platz mit dem Pfauenbrunnen, hier soll der Eingang zum Kurpark etwas geöffnet werden, zudem sollen die Flaneure durch die Gestaltung „automatisch“ Richtung Bismarckstraße gelenkt werden. Dieser Straßenzug muss bis zur Gartenstraße einerseits und dem Sälzerplatz andererseits erneuert werden, bei dieser Gelegenheit soll die Gestaltung zudem verbessert werden. Zu berücksichtigen ist hier auf Sicht zudem der Neubau für den Klinik am Hellweg, der sich ebenfalls zur Bismarckstraße hin öffnet. 

Den nächsten Trittstein bildet der Sälzerplatz, der vom heutigen Erscheinungsbild her etwas in die Jahre gekommen ist. Ein wichtiger Punkt, um den Platz attraktiver zu gestalten, ist die Öffnung zur Rosenau, zugleich sollen Spielmöglichkeiten für Kinder geschaffen werden. Die Rosenau könnte die Besucher zudem direkt in die Wasserstraße „ziehen“, denn auch im Verlauf dieses Straßenzuges Richtung Salzwelten sollen verschiedene bauliche Maßnahmen den Bach erlebbar machen. Von diesem Ast der Wasserstraße aus kommt schließlich der Hof Haulle in den Blick. 

Mit der Öffnung des Hofgeländes und dem Hauptzugang von der Bahnhofstraße aus sollen Besucher künftig direkt auf das Gelände geführt werden, in die Gestaltung des Außenbereichs soll der Speicher eingebunden werden, geplant ist ein Anbau mit Platz für Gesellschaftsräume und der Bau einer Siedehütte. Auch diese Maßnahmen sind für das kommende Jahr geplant und sollen das Angebot der Salzwelten insgesamt abrunden. 

Die Einzelmaßnahmen sollen über das Integrierte Städtische Entwicklungskonzept (ISEK) mit einer Quote von 65 Prozent gefördert werden. Den Rest trägt die Gemeinde, die Umbauarbeiten sind für die Anlieger jedoch nicht beitragspflichtig. Wie Bürgermeister Malte Dahlhoff erläuterte, sind diese Maßnahmen als Lückenschluss zwischen Salzwelten und Kurpark gedacht. 

Zusätzliche Maßnahmen betreffen den Jahnplatz und die Gestaltung des Vorplatzes der Börde-Therme. Nach vollendeter Sanierung des Bades soll der Kurpark hier einen neuen attraktiven Eingangsbereich bekommen. Zudem werden vom Café Sole aus zwei Flächen für die Außengastronomie – eine auf dem Vorplatz, eine im Außenbereich des Solebades – angelegt.

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