Kurmittelhaus wird für 5,7 Millionen Euro erneuert

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Über dem Kurmittelhaus dreht sich seit einiger Zeit bereits ein Baukran. Nach dem Ausbau der Mooraufbereitung wird der medizinisch-therapeutische Komplex bis 2020 umfassend neu strukturiert und modernisiert.

Bad Sassendorf - Klare Strukturen für Patienten, Besucher und Mitarbeiter: Das ist eines der selbst gesteckten Ziele bei der Umgestaltung des Kurmittelhauses. Die Einrichtung mit ihren vielfältigen medizinischen und therapeutischen Angeboten darf als ein wesentlicher Bestandteil des Kurortes gelten, und im Zuge des Umbaus soll zudem eine Anpassung an den technischen Fortschritt erfolgen.

Den Auftakt für die umfangreichen Arbeiten bildete vor wenigen Wochen wie berichtet der Ausbau der altehrwürdigen Mooraufbereitungsanlage. Das Thema Moor soll demnächst in Form von Packungen nach deren Sanierung in der Sole-Therme angeboten werden. Damit reagiert die Bäder-Holding auf die stark zurück gegangene Nachfrage nach diesem natürlichen Heilmittel. 

Andere Heilverfahren sind dagegen nach wie vor von großer oder steigender Bedeutung. Bis Mitte 2020 sollen daher zwei neue Bewegungsbäder eingerichtet werden. In zwei weiteren Schritten werden zunächst im Erd- und dann im Obergeschoss die Therapie- und Funktionsräume modernisiert und erneuert. 

Diese Abfolge ist auch damit begründet, dass der Umbau bei laufendem Betrieb erfolgt. Ziel soll es dabei auch sein, so die Holding, die Patienten in der gewohnten Qualität zu behandeln und zu betreuen. Des Weiteren ist auf der Rasenfläche neben dem Kaisergarten vor dem Haupteingang eine neue zentrale Patientenzufahrt für das Kurmittelhaus und die „neue“ Klinik am Hellweg geplant. Die Zufahrt soll über die Badestraße erfolgen. 

Das Bauvolumen für die Umgestaltung des Kurmittelhauses liegt bei 5,7 Millionen Euro. Die Modernisierungsarbeiten seien sehr gut und planmäßig angelaufen, berichtete Alexander Lorenz als Sprecher der Bäderholding. In mehreren Bauabschnitten werde das Kurmittelhaus nun bis Mitte 2020 umgebaut. 

Seit Jahren wird zudem immer wieder erwogen, um Kurmittelhaus auch Arztpraxen anzusiedeln. Hierzu würden seit längerer Zeit intensive Gespräche geführt, so Lorenz; konkrete Pläne gebe es aber noch nicht.

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