Künstlerwerkstatt bekommt ein neues Domizil

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Die Mitglieder der Künstlerwerkstatt freuen sich auf den Umzug in größere Räume, die der Heimat- und Kulturverein angemietet hat.

BAD SASSENDORF  - Zwölf Jahre wirkten die Aktiven der Künstlerwerkstatt in einem Raum des ehemaligen Postgebäudes in der Wasserstraße. Bald packen sie Bilder, Farben, Pinsel und Leinwände ein und ziehen in das ehemalige „Atelier für Raumkunst“ in der Eichendorffstraße.

Die Künstler freuen sich auf ihr neues Domizil, das sie im Sommer mit einem festlichen „Tag der offenen Tür“ der Bevölkerung vorstellen möchten. Mit umziehen wird auch die benachbarte Mitmachwerkstatt von Karin Boch.

Der Raum im Hinterhof der Post war schon lange für die mittlerweile zehn Künstler zu eng geworden. Ausschau nach neuen Räumen hatte der Vorstand des Heimat- und Kulturvereins als Träger der Künstlerwerkstatt schon längere Zeit gehalten.

Der Hinweis auf die Räume in der Eichendorffstraße kam vor einigen Wochen ganz gezielt von dem Besitzer aus Warstein selbst. „Er hat uns gefragt, ob die Künstlerwerkstatt dort einziehen möchte. Ein günstiger Mietpreis wurde rasch erzielt“, berichtete Manfred Lutterbüse, erster Vorsitzender des Heimat- und Kulturvereins.

Nach einer Besichtigung waren sich die Künstler um Brigitte Neumärker-Stiewe, Sprecherin der Künstlerwerkstatt, einig: Der ehemalige Laden ist ideal, bietet mit insgesamt 190 Quadratmetern viel mehr Platz. Einen schönen großen Raum, trockene Kellerräume, in denen nicht nur Gegenstände gelagert werden können, sondern wohin sich die Künstler auch mal zurückziehen können, eine Küche und sanitäre Anlagen sind vorhanden. Der alte Raum kam gerade mal auf 70 Quadratmeter.

„Ideal ist die große Schaufensterfront. Hier können Passanten uns bei der Arbeit sehen und sind willkommen einzutreten, um uns über die Schulter zu schauen, sich zu informieren und mit uns zu diskutieren“, erklärt Brigitte Neumärker-Stiewe. Dieses Angebot bestand auch in der „alten“ Werkstatt.

Künstler erhoffen sich mehr Publikumsverkehr

Doch trotz eines Hinweisschildes fanden nur wenige Spaziergänger den Weg zu den Künstlern, zumal der Platz vor der Werkstatt mit Autos der umliegenden Betriebe zugeparkt war. „Wenn wir Leute erblickten, die neugierig um die Ecke schauten, haben wir sie hereingebeten, mehr war nicht“, berichtete Neumärker-Stiewe. Geplant sind auch mehr Aktionen als bisher, unter anderem für Kinder.

Die Künstlerinnen und Künstler, die sich auf Zuwachs freuen würden, sind voller Optimismus und Elan. Im Februar geht es ans Renovieren der neuen Räume. Da greifen die Frauen und Männer selbst zu Pinsel und Farben.

Das Jahr 2014 wird für die Mitglieder der Werkstatt folglich ein ganz aktives. Neben dem Umzug stehen einige Ausstellungen an, unter anderem auch im Rahmen des Rosengartenfestes im Juni, das die Künstler mit schönen Bildern zum Thema Rosen bereichern werden. Jetzt heißt es aber erst einmal: Ärmel hochkrempeln und den Umzug erledigen. - rgr

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