Zebrastreifen ist noch gewöhnungsbedürftig

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Der Zebrastreifen am Kreisverkehr Jahnplatz ist neu, mancher Autofahrer muss sich erst darauf einstellen.

BAD SASSENDORF - Blauweiß markierte Masten und einschlägige Verkehrsschilder machen zwar auf den Zebrastreifen am Kreisverkehr Jahnplatz aufmerksam, mancher Autofahrer muss sich an die Neuerung aber offenkundig noch gewöhnen.

Von der Weslarner Straße durch den Kreisverkehr am Jahnplatz und dann flott in die Bahnhofstraße: Stopp! Autofahrer, die hier eine zügige Fahrweise gepflegt haben, sollten künftig lieber bremsbereit bleiben: Seit wenigen Tagen befindet sich nämlich direkt hinter der Ausfahrt aus dem Kreisverkehr in die Bahnhofstraße ein Zebrastreifen. Und mancher Autofahrer, der die Vorrechte der Fußgänger wegen seiner traditionellen Fahrweise nicht beachtete, soll bereits „abkassiert“ worden sein.

Installiert worden ist der Zebrastreifen im Bereich des Kreisverkehrs deshalb, weil der bisherige Fußgängerüberweg bei der Ausfahrt der Wasserstraße in die Bahnhofstraße als problematisch eingeschätzt wurde. So hatte es, wie Baufachbereichsleiter Wolfgang Stember erläuterte, mehrfach Klagen von Autofahrern gegeben, Fußgänger auf dem Überweg in Höhe Elektro Peters seien wegen parkender Autos kaum zu sehen. Der Straßenverkehrsdienst des Kreises war diesen Bedenken gefolgt. Der Kreis, der Träger der Wasserstraße als Teil einer Kreisstraße ist, hatte daher die Kommune angesprochen. „Als Gemeinde war es uns wichtig, dass wir die Querungsmöglichkeit behalten“, erklärte Stember, „der Zebrastreifen wäre sonst weg gewesen.“ Daher sei vereinbart worden, den Zebrastreifen in die Nähe des Kreisverkehrs zu rücken.

Für ein aus dem Kreisel ausfahrendes Autos bleibe aber noch genug Platz zum Anhalten, so Stember. Beschwerden, dass Autofahrer nach der Verlegung des Zebrastreifens gezielt kontrolliert wurden, seien ihm nicht zu Ohren gekommen. Allerdings habe sich ein Behinderter über die neue Platzierung des Zebrastreifens beschwert, weil er nun einen Umweg machen müsse. Letztlich sei es wie bei allen Neuerungen wohl so, dass sie sich erst einspielen müssen, meinte Stember. - tbg

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