Kranke Bäume am Lohof werden gefällt

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Weil sie nicht mehr standsicher sind, werden die Eschen und Pappeln an der Soester Straße im Bereich des Lohofs in den nächsten Wochen gefällt.

Bad Sassendorf - Der Schreck für die Anwohner im Bereich des Lohofs saß tief, als am Nachmittag des 22. September von einem Baum ein riesiger Ast abbrach und auf die Soester Straße krachte. Nach Untersuchungen lässt der Kreis Soest jetzt die Bäume entlang der Kreisstraße fällen, die sich als krank und nicht mehr standsicher erwiesen haben.

Diese Bäume seien von einer Pilzkrankheit betroffen, teilweise faulen bereits ihre Wurzeln, berichtet der Kreis Soest. Für die Eschen und Pappeln an der Soester Straße (Kreisstraße 37) im Bereich Lohof bedeute dies, dass sie weichen müssen. „Die erkrankten Bäume sind ein Sicherheitsrisiko für den Straßenverkehr und müssen in Kürze gefällt werden“, erklärt Hartwig Thiele, Leiter des Baubetriebshofs des Kreises Soest, in einer Pressemitteilung.  In den nächsten Wochen sollen die Fällarbeiten beginnen. 

Die Eschen an der Soester Straße seien vom Eschentriebsterben befallen. Ein Kennzeichen dieser Pilzkrankheit sei es, dass Pflanzenteile oberhalb des Befalls welken und schließlich absterben. Der Pilz könne aber auch den Stamm befallen, was zum Abbrechen der Kronen oder gar zum Umsturz des ganzen Baumes führe. 

Mehrere Pappeln an der K 37 weisen dem Kreis zufolge zudem Fäulnis im Wurzelbereich auf und müssen daher ebenfalls entfernt werden. „Durch das Fällen der erkrankten Pappeln stehen einzelne, über 60 Jahre alte Pappeln plötzlich frei. Dies wäre nur eine Verlagerung der Verkehrsgefährdung, daher werden alle Bäume in diesem Abschnitt aus Sicherheitsgründen gefällt“, so der Leiter des Baubetriebshofs. 

Ersatz noch im Frühjahr

Eine Ersatzpflanzung soll noch im Frühjahr erfolgen. Bei dem Vorfall im September war in etwa vier Metern Höhe ein großer Ast abgebrochen, wegen seiner Länge reichte der zu Boden gestürzte Ast bis auf die Grundstücke auf der gegenüberliegenden Straßenseite. 

Wäre ein ganzer Baum in die entsprechende Richtung gefallen, hätten neben den Verkehrsteilnehmern auf der Straße auch die Anwohner in den Gärten oder auf den Terrassen gefährdet werden können. Glücklicherweise war durch den abgebrochenen Ast jedoch niemand zu Schaden gekommen.

Die Anwohner hatten jedoch gefordert, dass die Standsicherheit der Bäume gründlicher untersucht werden müsse.

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