50 Jahre Bad Sassendorf: Gaming feiert mit

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In Gaming traf sich Bürgermeister Malte Dahlhoff (links) mit Andreas Fallmann, dem Verwaltungsvertreter von Gamings Bürgermeisterin Renate Gruber.

Bad Sassendorf - Wenn es „runde“ Geburtstage zu feiern gibt, dann sind Freunde und Ehrengäste gern gesehene Gäste. Daher werden zu der Feier zum 50-jährigen Bestehen der Großgemeinde Bad Sassendorf im nächsten Jahr auch Besucher aus der Partnergemeinde Gaming im Kurort erwartet.

Das berichtete Bürgermeister Malte Dahlhoff nach einem Treffen mit Vertretern Gamings. Für das Treffen nutzte Dahlhoff den Familienurlaub in Österreich zu einem Kurzbesuch in der Partnergemeinde. Dabei kam es zu einem Treffen mit der Familie von Andreas Fallmann, dem Verwaltungsvertreter von Gamings Bürgermeisterin Renate Gruber, die gerade selbst im Urlaub weilt. 

„Im Schatten der eindrucksvollen Kartause, einem ehemaligen toll restaurierten Franziskanerkloster, haben wir uns über die Entwicklungen unserer Gemeinden ausgetauscht“, berichtet Dahlhoff. 

„Neben Themen wie beispielsweise Schulen und Kindergärten, Baugebiete für junge Familien waren auch die örtliche Konjunktur und die Entwicklung von Wirtschaftsbetrieben bei Kaffee und Kuchen bzw. Eis für die Kinder im Gespräch. 

Zudem hab er bei dem Treffen auch die offizielle Einladung an die Gemeinde zu der 50-Jahr-Feier im nächsten übergeben. Eine Gruppe unentwegter Radfahrer habe sich bereits für eine Anreise auf dem Fahrrad von Gaming nach Bad Sassendorf angekündigt.

Gerade wegen der bergigen Landschaft auf dem Weg habe die Gruppe jetzt schon seinen Respekt für diese sportliche Leistung, so der Sassendorfer Bürgermeister. „Es war ein schöner Besuch im schönen Gaming und wir freuen uns auf die Delegation aus unserer Partnergemeinde zu unserem Jubiläum im nächsten Jahr.“

Geburtsstunde am 1. Juli 1969

Als „Geburtstag“ der Großgemeinde Bad Sassendorf darf der 1. Juli 1969 gelten, zu diesem Tag wurde der Kurort Bad Sassendorf um die elf bisherigen Gemeinden Bettinghausen, Beusingsen, Elfsen, Enkesen im Klei, Heppen, Herringsen, Lohne, Neuengeseke, Opmünden, Ostinghausen und Weslarn zusammengefasst. 

Vorangegangen waren im Rahmen der kommunalen Neuordnung intensive Überlegungen, wie die einstigen Landgemeinden künftig aufgestellt werden sollten. Insbesondere wurde lange überlegt, ob der Kurort der Stadt Soest zugeschlagen werden sollte, wie dies etwa mit Westernkotten und Erwitte oder „Walibo“ und Lippstadt erfolgte. 

Letztlich wurde jedoch eine neue Gemeinde mit dem Kurort als Zentralort geschaffen. Anlässlich des Stichtages, an dem die neu geschaffenen Kommunen Rechtskraft erlangten, riefen der nachmalige Bürgermeister Karl Volke und Gemeindedirektor Bernhard Jabben, die zu den Beauftragten für die Wahrnehmung der Aufgaben des Rates der neuen Gemeinde und des Gemeindedirektors berufen worden waren, die Bewohner der zwölf Ortsteile dazu auf, sich ohne Vorbehalte für die gemeinsame Gestaltung der Gemeinde einzusetzen.

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