50 Jahre Wintzingerode-Park

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Vor rund 60 Jahren wurden die Bäume für den Wintzingerodepark auf Anregung des damaligen Oberkreisdirektors gepflanzt, 1968, also vor 50 Jahren, wurde der Park nach Wilko Freiherr von Wintzingerode benannt. Daran erinnert dieser Findling.

Bad Sassendorf - Ohne ihn hätte es den Wald gar nicht gegeben, und so trägt die für den Kurort heute so bedeutsame Grünfläche zu recht seinen Namen: Die Rede ist von dem ehemaligen Oberkreisdirektor Wilko Freiherr von Wintzingerode. Dass der Waldbereich heute existiert, war Ende der 1950er Jahre der Initiative von Wintzingerode zu verdanken.

1968, also vor 50 Jahren, wurde der Park dann nach dem inzwischen verstorbenen Oberkreisdirektor benannt. Zur Erinnerung an Freiherr von Wintzingerode, der von 1954 bis 1967 Chef der Kreisverwaltung war, wurde seinerzeit in dem Wäldchen ein Findling platziert, der einige Zeit vorher auf Neuengeseker Gebiet gefunden worden war. Der damalige Neuengeseker Bürgermeister Heinrich Werringloer war denn auch bei der Übergabe des Steins beteiligt.

Wie der Anzeiger vor 50 Jahren berichtete, lobten der Sassendorfer Bürgermeister Karl Volke und Amtsdirektor Bernhard Jabben den Einsatz von Wintzingerodes für die Gestaltung der Wald- und Erholungsfläche. Dass die Anpflanzung erfolgte, sei überhaupt auf die Anregung des Oberkreisdirektors zurückzuführen. Auch die Mitarbeiter des Amtes Bad Sassendorf hätten beim Pflanzen der Bäume tatkräftig mit angepackt. Von Wintzingerode habe Ende der 1950er-Jahre, als die Existenz des Kurorts keineswegs sicher erschien, Wege in die Zukunft gewiesen. So seien zu den 30 Morgen Wald des heutigen Wintzingerodeparks später weitere 50 bis 60 Morgen Erholungsflächen als Kurpark hinzu gekommen, um den Bedürfnissen der Kurgäste entgegen zu kommen. Vor der Benennung nach dem Kreisdirektor war das Areal als Erholungswäldchen an der Hepper Höhe bekannt, die Nähe zu dem damaligen DAK-Kinderkurheim und der Klinik Quellenhof als Nachfolgeeinrichtung eröffneten vor allem auch für deren Patienten gute Erholungsmöglichkeiten.

Großer Beliebtheit erfreut sich der Freiherr-von-Wintzingerode-Park heute auch wegen der Hirsche, die hier umherstreifen. Der Wildpark hat eine Größe von 15,5 Hektar und besteht zu zwei Dritteln aus Laubbäumen. Die restlichen Flächen entfallen auf Streuobstwiesen und auf reine Wiesenflächen.

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