60 Jahre FSG: Flieger feiern Flugtage der Extraklasse

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Auf zahlreiche Besucher zu den Flugtagen 2010 freut sich der Planungsstab der FSG Soest mit dem Vorsitzenden Andreas Soldanski (4. von rechts). ▪

BAD SASSENDORF ▪ Aus bescheidenen Anfängen mit einigen Segelfliegern ist mittlerweile eine umfangreicher Flugsportverein entstanden. Und natürlich geht es auch zur Feier des 60-jährigen Bestehens mit Schwung in die Luft: „Wer glaubte damals schon daran“, so der FSG-Vorsitzende Andreas Soldanski, „dass sich die Interessengemeinschaft Segelflug, die sich im August 1950 im Mönchshof gründete und aus der die FSG entstand, mit solch einer Show einmal in Szene setzen wird.“

Wenn die Flugsportgemeinschaft Soest (FSG) von Freitag bis Sonntag, 20. bis 22. August, bei freiem Eintritt am Freitag zu einem „Internationalen Luftzirkus“ im Rahmen der Flugtage 2010 einlädt, wird gleichzeitig das 60-jährige Bestehen der FSG gefeiert. Ein Riesenevent, der vor den Toren von Soest und Bad Sassendorf auf dem Flugplatz im Lohner Klei, das Fliegern und Nichtfliegern eine Flugshow und ein Flugplatzfest der Superlative bieten soll.

Kompetente Moderatoren schaffen für jeden verständlich die Brücke in die Fliegerei. Flugplatzfans, Experten und Familien gleichermaßen können so auf ein anspruchsvolles und einmaliges Flugprogramm gespannt sein, verspricht die FSG.

Unter dem Motto „Zuschauen oder Mitfliegen“ können alle Interessierten mit fast jedem der Vorführflugzeuge auch selbst in die Luft gehen, berichtete Soldanski stolz. Die Vorführungen werden über den ganzen Tag verteilt und mit der Late Show mit einem Feuerwerksflug am Freitag und Samstag beendet. Getoppt wird dieses Spektakel am Samstag, wo nach dem „Nightglow“ der Ballone noch eine einstündige Nachtflugshow mit Luft- und Bodenfeuerwerk die Zuschauer begeistern soll. Ausklingen werden diese beiden Tage mit der „After Landing Party“ mit Live-Musik am Freitag und der großen „Airshow Party“ am Samstag.

Hobbyfotografen, Profis und solche, die es werden wollen, haben Gelegenheit zu spektakulären Aufnahmen, wenn beispielsweise die gute alte „Tante JU“ ihr Stelldichein gibt oder wenn Peggy Krainz beim Wingwalking ihren Tanz auf dem Flügel eines Doppeldeckers vollführt.

Wie das Fliegen wirklich geht, zeigt der „Storyteller“ mit Comedy und Theater am Boden. Neben fliegenden Legenden wie der „P 51 Mustang“ oder dem „Fieseler Storch“ werden viele weitere Maschinen und Hubschrauber in Originalgröße präsentiert.

„Mr. 333 Loops“ Uli Dembinski, ein im Guiness Buch anerkannter Rekordflieger, und andere Himmelskünstler werden Loopings, Schleifen und Rollen in der dritten Dimension vollführen. Kleine und große Modelle wie die von Thomas Bahne aus Neuengeseke stehen genauso im Mittelpunkt wie der Massenstart der Ballone oder die lautlosen Gleiter des hiesigen Fallschirmsportclubs.

Wer die Welt von oben betrachten möchte – Rundflüge sind in fast allen Maschinen und Hubschraubern möglich. ▪ gs

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