So soll sich der Jahnplatz in Bad Sassendorf verändern

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Diese Planskizze soll andeuten, wie die sechs Nachfolgebäume der im Sommer gefällten Eiche auf dem Jahnplatz verteilt werden können. Die Mitglieder des Bauausschusses forderten jedoch eine Gesamtplanung mit und ohne Fußgängerbrücke.

Bad Sassendorf – Dass im vergangenen Jahr die riesige Jahnplatzeiche gefällt werden musste, hat viele Bad Sassendorfer betrübt. Doch immerhin sollen auf der Fläche mehrere Bäume neu gepflanzt werden. Das berichtete Bürgermeister Malte Dahlhoff im Bauausschuss.

Gemäß der aktuellen Planung sollen drei Bäume erster Ordnung gepflanzt werden, das sind hoch wachsende Großbäume; zusätzlich sind drei mittelgroße Bäume zweiter Ordnung vorgesehen. 

Landschaftsplaner Klaus Schulze schlage dabei die Anlage eines Arboretums, also einer Sammlung von Bäumen, vor. Denkbar sei zum Beispiel die Auswahl unterschiedlicher Ahornsorten. Die seien auch als bienen- und insektenfreundliche Baumarten sinnvoll. Geachtet werden solle auch darauf, dass es sich bereits um einigermaßen stattliche Bäume handelt, erklärte der Bürgermeister. 

Klar ist nach dem bisherigen Stand auch, dass der vorhandene Hügel, auf dem die Eiche stand, erhalten bleiben sollte, weil er wie ein Sichtschutze Richtung Kreisverkehr und Tankstelle wirkt. 

Als Begrenzung der Grünfläche zur Weslarner Straße schlägt der Landschaftsplaner eine Hainbuchenhecke vor, um zu verhindern, dass spielende Kinder direkt auf die Straße laufen. Unbesehen übernehmen wollten die Mitglieder des Bauausschusses diese Überlegungen jedoch nicht. 

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So mahnte Wilhelm Niggeschulze (CDU) die Erarbeitung eines Gesamtkonzepts an. Berücksichtigt werden müsse hier die Fußgängerbrücke und der Umstand, dass der Anfang der Weslarner Straße einen wichtigen Eingangsbereich zum Zentrum darstelle. Vor allem die Fußgängerbrücke steht dabei für viele zur Disposition. 

Dahlhoff berichtete, dass die Zweckbindung aufgrund von Fördergeldern 2020 oder 2021 endet. Falls Interesse besteht, könne daher auch ein Plan ohne Brücke erstellt werden. Eine Frage sei dann insbesondere, wie die Fußgängerquerung in diesem Bereich gestaltet werden kann. 

Ergänzend betonte Edwin Morch (SPD), dass ein Gesamtkonzept inklusive dem Parkplatz am Tagungszentrum und den Zufahrten erforderlich sei. Dies bezieht sich auch auf Überlegungen für zusätzliche Parkflächen zwischen dem TuK und der Alleestraße. 

Zudem forderte Beke Schulenburg (CDU) mit Blick auf eine Informationsveranstaltung für die Einwohner eine alternative Planung, wie das Areal mit Beibehaltung der Brücke aussehen könnte. Voraussichtlich bereits für die kommende Ratssitzung am 27. Februar sollen daher weitere Überlegungen für den Jahnplatz vorgestellt werden.

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