INI-Gesamtschule hat bald einen Schulsanitätsdienst 

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An der INI-Gesamtschule sollen Schüler nun zu Sanitätern ausgebildet werden.

Bad Sassendorf - Beulen, Kratzer und verstauchte Gelenke können in der INI-Gesamtschule in Bad Sassendorf bald vom hauseigenen Schulsanitätsdienst versorgt werden.

Armgard Steinbrück, Schulleiterin, konnte berichten, dass eine Kooperation mit dem DRK-Kreisverband auf den Weg gebracht worden sei und in den kommenden Wochen dieses Projekt an den Start gehen könne.

Erste Schritte sind bereits getan: Wie Steinbrück berichten konnte, werde eine Lehrerin der Schule zu einer sogenannten Kooperationslehrerin ausgebildet. Diese Kollegin werde in der nächsten Zeit seitens des Deutschen Roten Kreuzes in Belangen geschult und könne so als Multiplikatorin fungieren. Sie werde zum Beispiel eine Woche lang vom DRK in Münster ausgebildet.

Für den schuleigenen Sanitätsdienst ist ein Raum geplant und auch schon im Gebäude an der Hepper Höhe ausgeguckt. Wie Armgard Steinbrück weiter berichten konnte, werde dieser Raum entsprechend ausgestattet. Und dann sind die Schüler gefordert. Nachdem sie von der Ausbildungs-/Kooperationslehrerin als Schulsanitäter ausgebildet worden sind, kann es losgehen. Ausgebildet werden aber ausschließlich die Schüler, die den entsprechenden Kurs im Wahlpflichbereich 2 (ab der achten Klasse) gewählt haben. Damit sind sie im Durchschnitt 14 Jahre alt.

Wer dann geschult ist, der wird in den Pausen im Sanitätsraum Dienst haben, so ist es geplant. Der Schulsanitätsraum soll in jeder Pause offen sein, die „Diensthabenden“ eng mit der Pausenaufsicht zusammen für das Wohlergehen der Schüler sorgen.

Schulleiterin Armgard Steinbrück freut sich über die Kooperation mit dem DRK-Kreisverband. Die örtliche Anbindung sei der Schule sehr wichtig. Viele Schüler seien ja etwa in der Feuerwehr oder beim DRK im Ehrenamt aktiv. Vielleicht ergebe der Start des Schulsanitätsdienstes ja auch den ein oder anderen Weg ins Berufsleben, etwa als Rettungssanitäter oder generell im medizinischen Bereich, formuliert die Rektorin auch in diese Richtung Hoffnungen.

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