Infos zur Rente – und gleich noch zum MGH

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Willkommen im MGH: Pfarrerin Stefanie Pensing begrüßt Martin Jeretzky, den Rentenexperten aus dem Rathaus. Die Kooperation mit der Kommune erläuterten (von links) Manfred Potthast von der Kirchengemeinde, Bürgermeister Malte Dahlhoff, Heike Effenberger vom Büro der Kirchengemeinde und (Zweiter von rechts) Fachbereichsleiter Frank Becker.

Bad Sassendorf - Wer langsam auf die Rente zugeht, der könnte sich auch verstärkt für die Angebote des Seniorenbüros und des Mehrgenerationenhauses interessieren. Und die möchte die Gemeinde den Betreffenden mit einem „Trick“ näher bringen: Das Büro für die Rentenantragsstellung findet sich mittlerweile nämlich ebenfalls direkt im Mehrgenerationenhaus (MGH).

Ein Schreibtisch gehört dem Seniorenbüro, der andere Martin Jeretzky, der in der Gemeindeverwaltung für die Rentenantragsstellung zuständig ist. Auf diese Lösung haben sich gegen eine Aufstockung des Mietkostenzuschusses fürs Seniorenbüro Kommune und evangelische Kirchengemeinde als Hausherrin geeinigt. Montags und mittwochs steht Jeretzky jetzt im Mehrgenerationenhaus nach vorheriger Terminvereinbarung für Ratsuchende rund um ihren Rentenantrag oder die Beitragsjahre zur Verfügung. Termine können im Rathaus, Telefon 5050, vereinbart werden.

Die genaue Aufstellung der Beitragsjahre ab dem Alter von 17 Jahren kann in der Rückschau schon mal recht aufwendig sein, berichtet der Experte, bei der Rentenbemessung gebe es mit der Schwelle von 35 oder 45 Beitragsjahren zudem wichtige Hürden, für die im Zweifelsfall Wochen oder Monate zählen können. Wenn die Ratsuchenden zu Jeretzky kommen und gegebenenfalls ein wenig warten müssen, stoßen sie im MGH vielleicht auf Angebote wie den Mittagstisch oder die Zugänge ins Internet. Hinzu kommen die Informationssäulen fürs MGH selbst, die der Kirchengemeinde und des Seniorenbüros. Auf diese Weise, so die Hoffnung von Bürgermeister Malte Dahlhoff, könne potenziellen Besuchern oder potenziellen ehrenamtlichen Helfern bei verschiedenen Angeboten die Schwellenangst genommen werden: „Das Wiederkommen fällt leichter, wenn man das Haus schon mal gesehen hat.“

Die Kirchengemeinde hat für den „Deal“ ihr Gemeindebüro in das benachbarte Kinder- und Jugendhaus des MGH verlegt. Erleichtert wurde dieser Schritt wegen der Vorgabe, Kopierer und Drucker in einem gesonderten Bereich aufzustellen, so Pfarrerin Stefanie Pensing. Dies sei im Kinder- und Jugendhaus leichter zu bewerkstelligen, wo bei dem Umbau vor einigen Jahren bereits eine Art Bürotrakt geschaffen wurde. Das Gemeindebüro ist zudem ebenfalls barrierefrei erreichbar. - tbg

Kostenfreie Parkplätze sind über die Einfahrt links direkt vor dem Gebäude des MGH vorhanden. Den barrierefreien Zugang des Büros der Kirchengemeinde erreicht man über den Zufahrtsweg zur Residenz (Wasserstr. 3-7) und schwenkt kurz vor dem Eingang zur Residenz rechts ab.

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