Hundespielwiese: Wo Bello ganz Hund sein könnte

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In Bergkamen liegt diese Hundefreilaufwiese, wo verträgliche Vierbeiner herumtollen dürfen.

Bad Sassendorf - Einer Hundespielwiese, wie es sie  ähnlich zum Beispiel in Soest gibt, würde sich Bürgermeister Malte dahlhoff nicht generell verschließen. Wichtig sei aber, dass sich eine Gruppe von Hundehaltern findet, die die Einrichtung organisieren. 

Das Leben als Hund ist durchaus nicht immer so frei und unbeschwert, wie mensch vielleicht denkt. Innerhalb der Ortschaften gilt die Anleinpflicht, sie erstreckt sich auch auf die öffentlich zugänglichen Parks und Grünanlagen. 

Und auch außerhalb der Ortslagen muss Hund unverzüglich angeleint werden, wenn sich Personen, Zweiräder oder Kraftfahrzeuge nähern. Und dann noch der Stress beim Gassigehen mit den Hinterlassenschaften, denn auch die gehören umgehend und ordnungsgemäß entsorgt. 

Geregelt ist das alles in Paragraf fünf der „Ordnungsbehördlichen Verordnung über die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung“ der Gemeinde. 

Und wo darf Bello mal ganz Hund sein? Eine Hundespielwiese, wie sie ähnlich vor kurzem zum Beispiel in Soest ausgewiesen wurde, könnte eine Lösung sein. Bürgermeister Malte Dahlhoff äußerte sich über diese Idee jedenfalls nicht abgeneigt. Eine geeignete Fläche, nämlich die Wiese neben Hof Haulle, direkt am Parkplatz gelegen, wäre womöglich verfügbar. 

Vor einer Verwirklichung müssten aber ein paar grundsätzliche Dinge geregelt sein, so der Bürgermeister. Insbesondere müsste das Areal eingezäunt sein, damit die frei umher tollenden Hunde nicht ausbüxen können in jene Bereiche geraten, wo sie – siehe oben – angeleint sein müssen. 

Wichtig wäre auch, dass sich eine Gruppe von Hundehaltern findet, die sich ehrenamtlich um die Fläche kümmert. Der Bauhof könne jedenfalls nicht damit belastet werden, zum Beispiel den Hundekot zu beseitigen. 

Einrichtungen wie ein Spender für Hundekotbeutel, ein Mülleimer und eine Sitzbank wären ebenfalls erforderlich. Vor allem aber müssten verbindliche Benimmregeln aufgestellt werden, etwa dahingehend, dass keine läufigen Hündinnen mitgebracht werden dürfen, dass nur gut erzogene Hunde willkommen sind, die sich untereinander vertragen. 

Die Wiese am Hof Haulle würde sich Dahlhoff zufolge auch deshalb eignen, weil mit Parkplatz und Toiletten eine gewisse Infrastruktur in der Nähe vorhanden ist. Die Einrichtung einer Hundeweise könnte zudem die sonst üblichen, überlaufenen Gassistrecken entlasten. 

Ob es was wird, mit einer Hundespielweise, hängt also vor allem davon ab, ob sich einige Zweibeiner finden, die sich für ihre Vierbeiner ins Zeug legen wollen.

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