Gewerbegrund: Erweiterungsfläche im Lohner Klei so gut wie weg

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Nach den Archäologen und nach der Freigabe wächst bereits die erste Gewerbehalle in die Höhe, hier entsteht ein neues Domizil für die Firma „Gebrauchtmacs.de“.

Bad Sassendorf - Die Erweiterungsflächen für das Industriegebiet Lohne Klei Süd sind erst seit kurzem zur Bebauung frei gegeben, eine erste gewerbliche Halle ist jedoch bereits im Bau und auch für die restliche Fläche gibt es einen Interessenten. Er sei zuversichtlich, so Bürgermeister Malte Dahlhoff, dass diese Gespräche bald zum Abschluss kommen.

Die westliche Teilfläche von 9 000 Quadratmetern hat das Unternehmen „Gebrauchtmacs.de GmbH“, aktuelle Homepage https://maconline.de, erworben. 

Derzeit entsteht auf dem Grundstück eine Gewerbehalle mit 800 Quadratmetern Grundfläche und 1 000 Quadratmetern Nutzfläche auf zwei Ebenen. Das erläuterte Geschäftsführer Felix Vietze jetzt in der Sitzung des Ausschusses für Wirtschaftsförderung. 

Das Unternehmen, 1999 quasi als Start up im Kinderzimmer angelaufen, ist darauf spezialisiert, gebrauchte hochwertige Computer und Endgeräte, insbesondere der Marke Apple, aufzubereiten und für ein „zweites Leben“ fit zu machen. Dies sei auch mit Blick auf den Ressourcenverbrauch von Wasser oder CO2 bei der Produktion von Neugeräten überaus sinnvoll, erklärte Vietze. 

Inzwischen sei das Unternehmen so stark gewachsen, dass dringend eine Erweiterung erforderlich wird. In der neuen Halle soll unter anderem auch eine entsprechende Ausgabe der Geräte für die Abnehmer eingerichtet werden. Das Grundstück biete zudem genügend Reserven, wenn weitere Vergrößerungen erforderlich werden. 

Sowohl Vietze als auch Bürgermeister Dahlhoff zeigten sich erfreut, dass das aus Weslarn stammende Unternehmen seinen Sitz in der Gemeinde behalten kann. Dies sei auch für die Mitarbeiter wichtig, die in der Region verwurzelt sind, so Vietze. 

Für das östlich gelegene Grundstück, das etwa zwei Drittel der Erweiterungsfläche ausmacht, steht die Gemeinde dem Bürgermeister zufolge derzeit in weit voran geschrittenen Verhandlungen. Dabei zeichne sich ab, dass die zunächst geplante Erschließungsstraße mit Wendehammer nicht erforderlich wird, wenn die Fläche in eine Hand geht und von Süden über die Straße An der Helle angebunden werden kann. 

Ebenso sei am östlichen Rand ein breiter Streifen als Abschirmung zum Vogelschutzgebiet in der Planung. Über die zügige Vermarktung der Erweiterungsfläche zeigte sich Dahlhoff erfreut: „Das ist eine sehr gute Entwicklung.“ Die Gemeinde könne so das zweite Standbein neben der „weißen Industrie“ weiter stärken, zusätzliche Arbeitsplätze und zusätzliche Einnahmen bei der Gewerbesteuer seien weitere wichtige Punkte. 

Für die Anbindung des Gewerbegebiets über die Straße Neuer Weg zeigte Dahlhoff sich zuversichtlich, dass die Kreuzung zur Bundesstraße in Abstimmung mit dem Landesbetrieb Straßen-NRW in absehbarer Zeit sicherer gestaltet werden kann.

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