Leon Gadhöfer gehört zu den besten Gesellen im Land

Handwerkspreis geht nach Bad Sassendorf

Der erfolgreiche Jung-Handwerker Leon Gadhöfer kombinierte für sein Gesellenstück verschiedene Hölzer zu einem kontrastreichen geometrischen Muster.
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Der erfolgreiche Jung-Handwerker Leon Gadhöfer kombinierte für sein Gesellenstück verschiedene Hölzer zu einem kontrastreichen geometrischen Muster.

Leon Gadhöfer gehört zu den besten Gesellen im Land. Er glänzt in seinem Beruf als Parkettleger und ging aus dem Leistungswettbewerb des Handwerks als II. Landessieger hervor. Seine Ausbildung absolvierte er bei der Bau- und Möbel-Tischlerei Andreas Bahne in Neuengeseke. Ein schöner Erfolg für den 19-Jährigen, der in Meiningsen wohnt. Er ist angetan vom natürlichen Material Holz, das vielseitig einsetzbar, sowohl zweckmäßig als auch dekorativ ist.

Bad Sassendorf - Schon als Kind, so berichtet Leon Gadhöfer, habe er Stöcke gesucht und geschnitzt. Sein Gesellenstück fiel einige Nummern größer und schwerer aus: Er arbeitete eine Platte aus Nussbaum, Ahorn und Eiche und legte dabei so viel fachliches Können, Wissen, Kreativität und gestalterische Fertigkeiten an den Tag, dass er sich gegen starke Konkurrenz durchsetzte. Dass er es soweit nach vorn geschafft habe, überrasche ihn, sagt der Meiningser, natürlich habe er aber auf ein gutes Abschneiden gehofft. Was er dachte, als er den Brief mit der erfreulichen Nachricht in der Hand hielt? Er habe sich natürlich gefreut – zu erkennen am breiten Grinsen im Gesicht, so der 19-Jährige, der derzeit eine zweite Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer absolviert.

Leon Gadhöfer berichtet von der frühen Begeisterung fürs handwerkliche Tüfteln. Eigentlich habe er Tischler werden wollen, erzählt er. Ein Praktikum führte ihn zu Andreas Bahne, der habe vorgeschlagen, mal drei Tage den Parkettlegern über die Schulter zu schauen. Gesagt, getan! Leon Gadhöfer wusste nun, was er werden wollte. Er absolvierte eine dreijährige Lehre, zu der auch der Blockunterricht im Berufskolleg in Gelsenkirchen gehört.

Das Talent von Parkettlegern ist gefragt, wenn es um die richtige Verlegetechnik für den edlen Bodenbelag geht, sei es im Wohnzimmer, in Tanzsälen, in Sporthallen oder auf Theaterbühnen. Durch wechselnde Baustellen sind sie ständig auf Achse, um individuelle Kundenwünsche zu erfüllen. „Man braucht handwerkliches Geschick, man muss rechnen können und über ein räumliches Vorstellungsvermögen verfügen“, beschreibt Leon Gadhöfer die wichtigsten Voraussetzungen für diesen Beruf.

In kleinen Dorf Meiningsen sind offenbar Spitzenkräfte zu Hause. Denn auch Sascha Lauter, der ebenfalls bei Bahne in Neuengeseke gelernt hat, machte vor einigen Jahren als Super-Handwerker auf sich aufmerksam. Er holte 2017 bei den Tischlern den Titel des I. Landessie

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