Gemeinsames Dörfer-Radeln am 25. August

Radtour verbindet alle zwölf Ortsteile in Bad Sassendorf

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Im Kurort, wie hier auf der Weslarner Straße, wird am 25. August geradelt – und in allen anderen Ortsteilen der Gemeinde auch.

Bad Sassendorf - Im Süden fast schon Sauerland und im Norden nahe am Münsterland: Von Herringsen und dem Haarstrang bis Ostinghausen und der Niederbörde gehören Dörfer mit unterschiedlicher landschaftlicher Lage und unterschiedlicher Geschichte zur Gemeinde Bad Sassendorf.

Der Zusammenhalt, der sich in den 50 Jahren seit der Gründung der Großgemeinde ergeben hat, soll anlässlich des Jubiläums durch eine Radtour weiter gestärkt werden. Teilnehmer lernen alle zwölf Ortsteile der Gemeinde plus kleinere Nebenorte wie Neuenkamp, Sieningsen oder Neuengeseker Heide kennen, und zwar nicht nur im flotten Vorbeiradeln. Die von Rötger Sander ausgearbeitete – und selbst erfahrene – Tour führt jeweils durch die Dörfer und stellt deren besondere Sehenswürdigkeiten vor. Sander: „Ziel ist es, dass die Menschen ihre Gemeinde in Gänze erleben können.“ 

Zur Premiere am 25. August wird die 45 Kilometer lange Gemeinderadtour vorerst zu drei Startzeiten angeboten, nämlich um 8.30, 10.30 und 12.30 Uhr. Start ist wegen der Parkmöglichkeiten am Rathaus, von hier geht es über Opmünden, Elfsen und Beusingsen nach Herringsen, wo der höchste Punkt der Tour erreicht ist, Anlass genug für eine Verschnaufpause bei Speisen und Getränken im Alten Spritzenhaus. 

Nach der „Bergwertung“ im Süden rollen die Teilnehmer über Neuengeseke und Enkesen Richtung Lohne. Diese Streckenführung hat den Vorteil, dass die alte B 1 zum einen bei der Ampel Schützenstraße/Kranlandsweg und zum anderen durch die Brücke im Verlauf von Köhlingsweg/In der Lander sicher überquert werden kann. Von Lohne führt der Weg nach Bettinghausen, wo beim radfahrerbewährten Landgasthof Vogt eine zweite Pause eingelegt wird. Danach geht es über Ostinghausen, Weslarn und Heppen zurück zum Zentralort, Ziel ist an der Gäste-Information im Haus des Gastes. 

Der Clou am Rande: In den zwölf Ortsteilen gibt es jeweils eine Stempelstation, wer alle Dörfer „auf der Stempelkarte hat“, bekommt einen Radler-Pin, der extra für diese Jubiläumstour gestaltet worden ist. Die Teilnahme an der Radtour und die dazu gehörigen Anstecker sind übrigens kostenfrei. 

Nach den Premierenfahrten wird für diese spezielle Gemeinderadtour ein Flyer aufgelegt, der die 45 Kilometer lange Strecke erläutert und die zwölf Dörfer kurz vorstellt. Die Strecke weist knapp 200 Höhenmeter an Anstiegen auf, zwei kürzere Abschnitte, unter anderem in der Woeste, führen über eine Schotterpiste, ansonsten geht es zumeist über asphaltierte Wirtschaftswege, die Dauer wird von Rötger Sander auf vier bis fünf Stunden veranschlagt. Wer will, kann allerdings nach der Schleife durch den Süden in Lohne aussteigen und die Nordschleife auf eigene Faust dranhängen. Das gilt nach dem Premierentag auch für alle Radler, die die Strecke anhand des Flyers absolvieren.

Anmeldungen 

für die drei Startzeiten am 25. August nimmt die Gäste-Information im Haus des Gastes entgegen. Die Teilnehmerzahl pro Tour ist begrenzt, sollte es genügend Anmeldungen geben, werden zusätzliche Startzeiten angeboten.

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