Fotograf inszeniert das "neue Bad Sassendorf" in schönen Bildern

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Frisch, dynamisch, sportlich, dieses Image sollen die neuen Werbematerialien vermitteln, für die Klaus-Peter Kappest (links) die passenden Fotos aufgenommen hat, unterstützt wurde der Fotograf unter anderem durch Assistent Hubertus Markheim (rechts).

Bad Sassendorf – Die Szenerie im Herbstlicht mit den bunt verfärbten Blättern: passt. Das Licht: perfekt. Nur die Models stehen noch nicht ganz richtig. Die Damen müssen etwas mehr zum Baum, die Herren etwas nach vorn. Fotograf Klaus-Peter Kappest aus Schmallenberg und sein Assistent Hubertus Markheim geben letzte Anweisungen, dann sind sie zufrieden: „Und Action!“, ruft Kappest, die Models vollführen ihre Übungen, die Kamera surrt und surrt und surrt und der mächtige Scheinwerfer auf dem meterhohen Masten blitzt dazu.

Der Kurpark, aber auch andere Örtlichkeiten wie die Sole-Therme, das Gradierwerk, die Rosenau und Stationen in der Ortsmitte haben sich am Montag in ein Fotostudio verwandelt, einen ganzen Tag lang war der Fotograf mit seinem Team und diversen Models unterwegs, um den Kurort ins rechte Licht zu rücken. 

Verwendet werden die Fotos unter anderem für das neue Gastgeberverzeichnis, das im Dezember heraus kommt, und für den neuen Internetauftritt, der derzeit in Arbeit ist. Passend zu den vielen Investitionen und Neuerungen in der Therme und im Kurpark soll mit den neuen Fotos eine neue Werbebotschaft vermittelt werden. Manuela Wolff vom Ortsmarketing bringt die Fotobotschaft auf den Punkt: „Das ist das neue Bad Sassendorf: Frisch und sportlich.“ 

Neben Kappest und Assistent Markheim, der vor allem ein Auge für die stimmige Kleidung der Models hat, gehören am Montag die Sporttrainer Brigitte Martin und Klaus Jung zum Team des Fotografen. Letztere haben ein Gespür dafür, wie sportliche Bewegungen authentisch und dynamisch rüberkommen. Für die Models, neben einigen Profis viele enthusiastische Einwohner aus dem Ort, heißt das, immer wieder an den Positionen feilen und die Spannung aufrechterhalten. Ein Einsatz, der dennoch sichtlich Spaß macht. 

Natürlich gibt es zwischendurch auch Wechsel, am Nachmittag werden im Bereich der renaturierten Rosenau beispielsweise auch Fotos mit Familien mit Kindern aufgenommen. Die Fotosession in Bad Sassendorf ist Teil eines Projekts der sieben Kurorte aus Südwestfalen, das noch auf die Regionale zurück geht, erläutert Marketingleiter Olaf Bredensteiner. 

Etwa 30 verschiedene Fotos dürften allein für Bad Sassendorf am Ende das Ergebnis sein. Der Aufwand lohnt sich Bredensteiner zufolge jedenfalls: „Wichtig ist, dass man erkennen kann, dass die Bilder in Bad Sassendorf aufgenommen wurden.“ Auch das neue Gradierwerk und die Sole-Therme als markante Orte mit Wiedererkennungswert, gehören daher zu den Motiven – wobei hier die Kunst von Fotograf Kappest auf besondere Weise gefordert ist. Weil vieles noch im Entstehen ist, gilt es die Bildausschnitte so zu wählen, dass von den Baustellen nicht zu sehen ist.

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