Förderverein löst sich endgültig auf

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Ingrid Heyder (Zweite von rechts) war jahrelang der Motor des gemeinnützigen Fördervereins für Kinder- und Jugendarbeit in Bad Sassendorf.

Bad Sassendorf – Der Förderverein für Kinder- und Jugendarbeit ist jetzt endgültig Geschichte.

Unter Leitung der zuletzt stellvertretenden und langjährigen Vorsitzenden Ingrid Heyder ging die Auflösung des gemeinnützigen Vereins am Wochenende im Bistro des „Hof Haulle“ über die Bühne. Heyder wurde von den anwesenden Mitgliedern auch zur Liquidatorin benannt.

Der Schritt hatte bereits vor gut einem Jahr im Raum gestanden – wegen „Arbeitslosigkeit“. Damals entschieden sich die Verantwortlichen jedoch noch dafür, mit frischen Kräften und neuen Zielen weiterzumachen. Nun beherrscht das positive Motto „Mission erfüllt“. Der Neustart brachte allerdings nicht den erhofften Erfolg. Nach dem tagesordnungsgemäßen Kassenbericht, dem Bericht des Kassenprüfers und der Entlastung des Vorstandes um die seit Februar Vorsitzende Ruth Tide, die sich in Abwesenheit entschuldigen ließ, stimmten die sechs Teilnehmer der Auflösung zum 31. Dezember dieses Jahres zu. 

Kassenwart Bernhard Koch wird gemäß der Vereinssatzung das vorhandene Bankguthaben des Fördervereins der Gemeinde für ihre Jugendarbeit überweisen. Selbstverständlich hatte Ingrid Heyder, die jahrelang der Motor der Aktivitäten war, bereits entsprechende Gespräche geführt. Besonders freute sich an diesem Nachmittag Barbara Bennett, Vorsitzende des Tierschutzvereins Soester Börde, da der Verein ihr zwei Pavillons aus seinem Eigentum schenkte. 

Der Förderverein wurde nach seinen ersten Aktivitäten 2009 im Jahr 2011 offiziell gegründet. Schritt für Schritt wurde mit viel Energie der Spielplatz am heimischen Haullenbach gestaltet. Das Resultat war ein gelungenes Beispiel der Spielplatz-Gestaltung, dem Bürgermeister Malte Dahlhoff bei der Gestaltung weiterer Spielplätze im Kurort folgte. Außerdem kaufte der Förderverein im Laufe der erfolgreichen Jahre dem Jugendtreff der Gemeinde eine komplett neue Küche und stattete den Treff außerdem mit neuen Sofas und weiterem Equipment aus, förderte darüber hinaus einen Ausflug ins „Phantasia-Land“. 

So gab der abschließende Nachmittag auch ausreichend Zeit und Rahmen für viele schöne Erinnerungen, wie beispielsweise an die Spielplatzfeste, die bis 2016 alle zwei Jahre stattfanden. Ingrid Heyder blickt gerne zurück: „Ich habe das alles sehr, sehr gerne und mit ganz viel Freude gemacht. Die Arbeit für Kinder ist immer lohnenswert und dankbar.“ 

Der Förderverein war der einzige seiner Art im gesamten Kreis Soest. 2019 reichte es allerdings nur noch für eine einzige Aktion im Rahmen der Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen der Gemeinde. Und so erkannte man nun zufrieden die Zeichen der Zeit: „Wir haben unsere Mission erfüllt und sind glücklich über die vielen schönen Jahre“, fasste Ingrid Heyder zusammen und dankte den Mitgliedern für ihre tatkräftige Unterstützung.

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