Segelflieger absolvieren ihren jährlichen „Longest Day“

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Mit Blick auf die Nebel verhangene Lippe begann für die Teilnehmer die Segelflugaktion von Sonnenaufgang an. 

Lohner Klei - Schlechtes Wetter ist für Segelflieger gar nicht gut, vor dem traditionell im Juni ausgerichteten „Longest Day“ unter dem Motto „Fliegen von Sonnenaufgang an“ ging daher mancher Bange Blick gen Himmel. Doch die Segelflieger hatten Glück: Pünktlich zum Longest Day wurde es richtig schön und auch warm.

Einmal im Jahr – immer im Juni – beginnen die Soester Segelflieger ihren Flugbetrieb schon mit Sonnenaufgang und etwa 15 Segelflieger sowie ein paar andere Piloten mit Motormaschinen und Motorseglern begannen den Tag schon um halb fünf mit dem Ausräumen. Anschließend starteten die Flugzeuge in den rot glühenden Morgenhimmel. 

Auch für erfahrene Segelflieger ein Erlebnis, so Katharina Milke: „Ein wunderschöner Anblick! Besondere Effekte ergaben sich durch Nebelbänke, die über der Lippe lagen. Dafür lohnte sich das frühe Aufstehen.“ Nach dem Auftakt gab es ein ausgedehntes Frühstück im Fliegertreff „Tante Ju“ und danach ging es mit weiteren Segelfluganhängern weiter bis in den Nachmittag hinein. 

47 Starts kamen zusammen und ebenso einige besondere Leistungen: Florian Schlenke flog seine C-Prüfung, Robin Ptasinski machte die Windenprüfung und darf jetzt voll verantwortlich die Winde für den Start der Segelflugzeuge fahren. Zudem gab es noch drei kleinere Streckenflüge und der Clou war die abschließende Praktische Prüfung von Max Korte, der damit die Ausbildung beendete. 

„Der Prüfer Hermann Innig von der Bezirksregierung Münster war voll des Lobes über den Prüfling und die gute Ausbildung, die ihm zuteil wurde. Da freuten sich natürlich auch die Fluglehrer“, so Katharina Milke. Letztlich sei der Tag ein voller Erfolg gewesen, immerhin hätten die Segelflieger im Lohner Klei mit dem Wochenende bereits die ersten 600 Starts absolviert.

Weitere Informationen zum Longest Day und zum Segelfliegen unter www.soest-segelflug.de.

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