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Gemeinde nimmt weniger mit Hundesteuer ein

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Von: Wissam Scheel

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Immer weniger der vierbeinigen Freunde toben sich im Kurort aus. Entgegen dem landesweiten Trend sinken die Einnahmen aus der Hundesteuer hierzulande.
Immer weniger der vierbeinigen Freunde toben sich im Kurort aus. Entgegen dem landesweiten Trend sinken die Einnahmen aus der Hundesteuer hierzulande. © Carsten Rehder/dpa

Entgegen dem landesweiten Trend entwickelt sich die Gemeinde Bad Sassendorf – zumindest in Sachen Hundesteuer. Der Kurort verzeichnet einen leichten Rückgang an Einnahmen im Vergleich zu den Vorjahren. Auch die Zahl an Vierbeinern sank.

Bad Sassendorf – Demzufolge waren 1234 Hunde zum Ende des Jahres 2022 bei der Gemeinde Bad Sassendorf gemeldet, 20 weniger als noch vor fünf Jahren. Die Gemeinde verzeichnet im Vergleich zum Jahr 2018 einen Rückgang an Einkünften im Zuge der Hundesteuer um mehr als 8 000 Euro. Die Zahl schrumpfte von 93 495 Euro im Jahr 2018 auf 85 170 Euro 2022. Ein Rückgang um rund neun Prozent.

Im gesamten Landesgebiet von Nordrhein-Westfalen dagegen summierten sich die Einzahlungen zur Hundesteuer auf einen neuen Höchststand. Das teilte das Statistische Landesamt mit. NRW nahm demnach insgesamt 104,5 Millionen Euro mit der Hundesteuer ein.

Auch in anderen Gemeinden im Kreis Soest neigt sich der Trend eindeutig in eine Richtung: Mehr Hunde und höhere Einnahmen aus der Hundesteuer. In der Stadt Soest kletterten die Einkünfte auf einen neuen Rekordwert. Erstmals beliefen sich diese auf mehr als 300 000 Euro. Gleichzeitig wuchs die Zahl an Hunden.

Zahlen zur Hundesteuer

So viele Hunde waren in den vergangenen fünf Jahren gemeldet (in Klammern die Einnahmen aus der Hundesteuer):

2018: 1254 (93 485 Euro)
2019: 1273 (86 473 Euro)
2020: 1264 (87 919 Euro)
2021: 1239 (88 441 Euro)
2022: 1234 (85 170 Euro)

Die Hundesteuer ist eine Kommunalsteuer. Die Gemeinden legen die Höhe dieser Steuer mittels Hundesteuersatzung nach der Zahl beziehungsweise der Gefährlichkeit der Tiere selbst fest.

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