Letzter DRK-Seniorennachmittag in Weslarn

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Kuchen oder bei besonderen Anlässen schmackhafte Torten gehörten beim DRK-Seniorennachmittag stets dazu.

Weslarn -  Seniorennachmittag des DRK im Gemeinderaum Weslarn: 36 Jahre lang war dieser Termin Monat für Monat gesetzt. Doch jetzt ging diese Ära zu Ende, der Seniorentreff zur Feier des 36-jährigen Bestehens war zugleich der letzte Seniorennachmittag des DRK in Weslarn. Die Helferinnen waren selbst immer älter geworden und auch die Besucherzahl war, bedingt durch die Todesfälle, immer geringer geworden.

36 Jahre lang Jahr für Jahr elf Seniorennachmittage: Das bedeutete laut Statistik insgesamt 13.200 Besuche oder fast 16.700 ehrenamtlich geleistete Stunden. Und dazu kamen noch ungezählte Kuchen und Torten und ebenso besondere Aktivitäten wie ein jährliches Grillfest im Sportlerheim. 

Christel Dahlhoff, die Leiterin des Seniorenkreises, bedankte sich daher mit Rosen insbesondere bei ihren Helferinnen für die Arbeit – und ebenso bei ihrem Mann: „Ohne meinen Wilhelm als Sekretär wäre es nicht gelaufen.“ Zudem betonte sie den guten Zusammenhalt im Team: „Wir haben das immer gerne gemacht – ob gut, das müssen andere bewerten.“ 

Das übernahm in ihrer kurzen Ansprache Rotkreuzleiterin Petra Zurnieden: „Das war immer gut“, lobte sie den Einsatz für die Seniorennachmittage. Dabei galt Christel Dahlhoff selbst im Namen des DRK-Ortsvereins besondere Wertschätzung. So verlas Zurnieden einen Brief der terminlich verhinderten Vorsitzenden Angelika Cosmann, die sich mit Anerkennung und Hochachtung für den Einsatz bedankte. 

Die Helferinnen seien auch weiterhin unter dem Dach des DRK zur Mithilfe eingeladen, ebenso seien sie aber auch bei der Alters- und Ehrenabteilung des DRK willkommen. In die wird beispielsweise Christel Dahlhoff Ende des Jahres mit dann 80 Jahren wechseln. 

Zudem lud Zurnieden alle interessierten Senioren dazu ein, die Angebote des DRK im Zentralort zu nutzen. Den Schritt in Weslarn kommentierte die Rotkreuzleiterin mit großem Bedauern. Die Entwicklung sei andernorts aber ähnlich, gerade die so genannten jungen Alten hätten sehr unterschiedliche Interessen. Auch das DRK sei daher bemüht, neue Angebote zu entwickeln.

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