Drei neue Abstellanlagen für Fahrräder in Bad Sassendorf

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Wie der geliebte Drahtesel in der doppelstöckigen Abstellanlage sicher verwahrt werden kann, demonstrierten (von rechts) Silke Busch von der Gemeindeverwaltung, Bürgermeister Malte Dahlhoff und Stefan Hammeke, der Fahrradbeauftragte des Kreises Soest.

Bad Sassendorf - Gute Nachrichten für alle Bürger oder Kurgäste, die in der Gemeinde gerne mit dem Fahrrad unterwegs sind. Für sie und ihre Zweiräder gibt es jetzt nämlich drei neue Stellplatzanlagen.

Der Bügel dient als Stütze und ist das Rad mit der rechten Strebe der Vorderradgabel in dem gummigepolsterten Haken verankert, ist das Rad sicher fixiert – und zwar so zuverlässig, dass es über den Hebemechanismus auch auf die zweite Parkhaus-Etage gehoben werden kann. Auch dieser Akt ist dank der Federunterstützung im Mechanismus leicht erledigt. Der Clou bei der Sache ist jedoch, dass Pendler ihre womöglich durchaus teuren Fahrräder in den beiden Fahrradunterstellanlagen vor und hinter dem Bahnhof in einem abgeschlossenen Käfig sicher abstellen können.

Ab Montag, 1. Februar, stehen die Plätze zur Verfügung, zehn vor dem Bahnhof, 20 auf der Rückseite an der Ladestraße. Das erläuterten Silke Busch und Bürgermeister Malte Dahlhoff von der Gemeindeverwaltung sowie Stefan Hammeke, der Fahrradbeauftragte des Kreises Soest.

Erforderlich für die Nutzung ist ein Zugangsschlüssel für die abgeschlossenen „Drahtkäfige“, der gegen ein Pfand von 50 Euro und eine Verwaltungsgebühr von 24 Euro für zwölf Monate im Bürgerbüro im Rathaus erhältlich ist. Die Verwaltungsgebühr wird analog auch bei den Pendlerparkplätzen am Bahnhof erhoben, so Silke Busch. Interessierte sollten, etwa durch ihren Fahrausweis, zudem belegen, dass sie regelmäßig als Pendler unterwegs sind.

Neben den verschließbaren Fahrradparkhäusern am Bahnhof finden Radfahrer künftig auch am Jahnplatz eine neue Abstellmöglichkeit. Die fünf Bügel reichen für zehn Räder, Besonderheit sind hier die Ladeterminals für E-Bikes. Die Schlüssel, die Zugang zu einem der Kästen mitsamt üblicher Steckdose ermöglichen, sind gegen ein Pfand bei der benachbarten Tankstelle erhältlich. Diese Stellplatzanlage richtet sich eher an Besucher des Kurorts, die auf zwei Rädern unterwegs sind.

Die Kosten für diese drei neuen Abstellanlagen belaufen sich insgesamt auf 91 000 Euro. Davon hat der Zweckverband Ruhr-Lippe zwecks Förderung des Öffentlichen Personennahverkehrs 90 Prozent übernommen, für die Gemeinde verblieb daher ein Eigenanteil von 9 100 Euro.

Ergänzend zu den neuen Stellplatzanlagen soll am Bahnhof zudem noch eine Info-Vitrine mit einem Plan des Radwegenetzes aufgestellt werden. Überdies wurden im Kurort an einigen Stellen weitere Fahrradstellplätze mit Bügeln ausgestattet, die ein sicheres Anketten des Drahtesels ermöglichen.

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