FDP schließt eigenen Bürgermeisterkandidaten nicht aus

BAD SASSENDORF -  Zwischen zwei Kandidaten für das Bürgermeisteramt haben die Bad Sassendorfer am 25. Mai auf jeden Fall die Wahl. Eventuell könnte noch einer dritter hinzu kommen.

Die Option, einen eigenen parteilosen Kandidaten aufzustellen, hielt der FDP-Fraktionsvorsitzende Reinhard Klöne im Gespräch mit dem Anzeiger ausdrücklich noch offen.

Nachdem die CDU und die SPD ihre Kandidaten vorgestellt haben – wobei die Mitgliederversammlung der SPD „ihren“ Mann noch bestätigen muss – stellt sich die Frage, wie sich die beiden „Kleinen“ derzeit im Gemeinderat vertretenen Fraktionen positionieren werden.

Die erste Antwort lautete: Abwarten. Die zweite: Erstmal den Kandidaten auf den Zahn fühlen. Sowohl die BG als auch die FDP wollen die beiden Bewerber Malte Dahlhoff (CDU) und Wolfgang Geisler (parteilos für die SPD) jeweils einladen.

„Beide Kandidaten haben sich ambitionierte Ziele gesetzt und diese Ziele auch öffentlich gemacht“, erläuterte Dr. Jürgen Mahlstedt (BG). Die Bürgergemeinschaft wolle daher beide Kandidaten befragen, wie sie diese Ziele erreichen wollen. „Wir wollen uns durch die persönliche Begegnung mit den Kandidaten eine Meinung bilden und werden beide – jeden für sich – zu einer Fraktionssitzung einladen.“ Auf einen eigenen Kandidaten werde die BG verzichten. Aus arithmetischen Gründen, erklärte Mahlstedt, sei dies nicht sehr aussichtsreich, daher sei kaum ein Bewerber bereit aus der Deckung zu kommen.

Das bewertete Reinhard Klöne (FDP) durchaus anders. Eventuell gebe es noch einen dritten Kandidaten, wenn sich ein guter, parteiloser Fachmann finde: „Ein guter Mann kann auch als Kandidat einer kleinen Partei erfolgreich sein.“

Ob die FDP einen der bisher ins Rennen gegangenen Bürgermeisterkandidaten unterstützt, und und falls ja welchen, ließ Klöne noch offen: „Grundsätzlich halten wir beiden für geeignet, beide haben die entsprechende Qualifikation.“ Bei Wolfgang Geisler sei jedoch zu bedenken, dass er aus dem Ruhestand reaktiviert würde. Bei Malte Dahlhoff wiederum sei die Frage, ob er bleibe oder ob es ihn später nicht doch als Oberbürgermeister nach Hamm ziehe. - tbg

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