Millionen für Projekt "Kurpark 3.0" sind bewilligt

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Der Geld ist da: Voller Freude präsentierten Bürgermeister Malte Dahlhoff und der heimische Landtagsabgeordnete Eckhard Uhlenberg gestern Nachmittag im Kurpark den Bescheid über 2,6 Millionen Euro, den Dahlhoff am Vormittag von Wirtschaftsminister Garrelt Duin entgegen genommen hatte. Das Transparent vermittelt einen Eindruck davon, wie es einmal werden soll.

Bad Sassendorf - Interaktion, Prävention, Inklusion: Das sind die Schlagworte für das Projekt „Kurpark 3.0“. Mit dem ehrgeizigen Vorhaben möchte die Gemeinde eine moderne Definition eines Kurparks erreichen. Mit Geld vom Land und der EU ist das Vorhaben nun finanziell abgesichert.

Es ist wie immer: Ohne Geld geht es nicht, doch das ist inzwischen ganz offiziell geklärt. Im Rahmen eines Empfangs im Hof Hueck inmitten des Kurparks präsentierte Bürgermeister Malte Dahlhoff gestern am späten Nachmittag den Bewilligungsbescheid, den er am Vormittag in Düsseldorf abgeholt hatte. Mit dem Förderbescheid von gut knapp 2,6 Millionen Euro können die Arbeiten nun konkret losgehen. Gemäß einer Förderquote von 80 Prozent entspricht dem Förderzuschuss ein Volumen von 3,25 Millionen Euro. Zusammen mit anderen Maßnahmen wie der Renaturierung der Rosenau und brutto, also inklusive Steuern, bewege die Gemeinde mit der Erneuerung des Kurparks sogar rund 4,5 Millionen Euro, sagte Dahlhoff. 

Möglich sei die Umsetzung der verschiedenen Maßnahmen nur Dank weiterer Unterstützung etwa durch den Förderverein Westfälische Salzwelten oder die Zuwendung durch die NRW-Stiftung. Antonius Bahlmann und Eckhard Uhlenberg als Vertretern dieser beiden Einrichtungen und allen anderen Unterstützern aus Gemeinderat, Verwaltung, Wirtschaft und Kliniken galt daher ein besonderer Dank des Bürgermeisters. 

Erneuerung des Gradierwerks

Ein zentraler Bereich ist die Erneuerung des Gradierwerks mitsamt einer Umgestaltung. So wird ein Teil des neuen Gradierwerks exklusiv den Besuchern der Sole-Therme offen stehen. Der Abriss des alten Gradierwerks soll in diesem Jahr erfolgen, im Herbst kann der Schwarzdorn geschnitten werden, damit er im Frühjahr 2018 in das Gradierwerk geschichtet werden kann. Vorarbeiten für die Renaturierung der Rosenau haben mit der Kanalverlegung begonnen. 

Insgesamt sollen Erscheinungsbild und Erreichbarkeit des Baches und des Kurparkteiches verbessert werden. Daneben sind Einzelvorhaben wie ein Relaxbereich geplant, der über Spielgeräte alle Generationen ansprechen soll. Ziel ist, einen barrierefreie Anlage für alle Generationen zu schaffen, ganz nach dem Anspruch: „Mein Kurpark“.

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