Besucheransturm auf Sälzermarkt

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Bei bestem Wetter drängten sich die Besucher im Kurpark und schlenderten an den Ständen von über 100 Ausstellern vorbei.

Bad Sassendorf - Das Wetter spielte mit und die Besucher kamen in Scharen. Die Organisatoren waren mit der Resonanz auf den Sälzermarkt mehr als zufrieden. 

Jetzt hat er‘s schriftlich: Ralf Gerstemeier ist „King of Sälzermarkt“. So steht es dick auf seinem T-Shirt, das die Gemeinde für ihn drucken ließ – immerhin ist Gerstemeier jetzt seit 25 Jahren Frontmann und Arbeitstier. Lange war er Marktmeister, seit sechs Jahren ist er Veranstalter des Sälzermarktes. 

Die Überraschung glückte: Gleich auf der Bühne streifte Ralf Gerstemeier das schicke Teil über, als am Samstagvormittag der inzwischen 31. Sälzermarkt eröffnet wurde.

Sälzermarkt 2018

Touristikchef Olaf Bredensteiner lobte gemeinsam mit Bürgermeister Malte Dahlhoff das gute Wetter und die fleißigen Macher des traditionellen Zweitage-Freiluftmarktes. Und weil er auch ein Fleißiger ist, durfte sich auch Marktmeister Helge Dettmar freuen: Für ihn gab es ein Saunatuch.

Der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr aus Bad Sassendorf begleitete die offizielle Eröffnung.

30 000 Besucher an beiden Tagen

Geschätzt 30 000 Besucher an beiden Tagen genossen ein breit gefächertes Angebot an den Ständen zwischen Jahn- und Sälzerplatz, in der Bismarckstraße, im Kurpark, am Karl-Volke-Platz. „Überall ist was los im Ort, die Stellplätze werden zum Schluss immer knapp“, weiß Helge Dettmar. 110 Aussteller kommen im Schnitt jedes Jahr nach Bad Sassendorf, und immer wieder stehen auch neue Anbieter unangemeldet auf der Matte, wenn am Samstagmorgen ab sechs, halb sieben Uhr in der Frühe der Countdown zur Sicherheitsabnahme läuft: Um elf Uhr spätestens rückt die Feuerwehr an, fährt alle Marktwege ab: Haben alle die Rettungswege freigehalten, passen Feuerwehr und Rettungswagen problemlos da durch? 

"Stärkster Sonntag seit fünf Jahren"

Es passte wieder alles und am Sonntagnachmittag waren alle zufrieden. Am Samstagabend hatten der Soester Winzermarkt, die Irish Folk Night in Weslarn und sicher auch die Fußball-WM noch ein paar Besucher weggelockt, am Sonntag meldete Ralf Gerstemeier aber: „Hier geht nicht mehr. Da ist der stärkste Sonntag seit bestimmt fünf Jahren.“ Dass der Ort aus allen Nähten platzte, hielt auch das Ordnungsamt auf Trab. Denn nicht jeder parkte da, wo er auch durfte.

Geboten wurde den Besuchern wieder viel: Kulinarisches, Kunsthandwerk und Praktisches – und natürlich lockten auch wieder viele Verkaufskanonen an die Tische: Helfen Magnetarmbänder, die Moleküle im Körper positiv zu richten, schält irgendwer schneller und schöner als „Schäler Frankie“ mit seiner Super-Sonder-Möhren-Saltat-Radieschen-Frisette? So viele Fragen – und noch viel mehr Antworten.

So wurde es bestimmt nie langweilig an zwei Tagen Sälzermarkt. „Nette Leute hier, echt mal!“ Das sagten Abdullah und Emine aus Dortmund: Sie waren erstmals Anbieter auf dem Sälzermarkt und bedienten gemeinsam mit den Söhnen Abdurrahman, Ibrahim und Mehmet. Schließlich gehört der Döner zu Deutschland, süßer Baumkuchenstriezel auch.

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