Corona in Bad Sassendorf

Trotz steigender Infektionszahlen: Lust auf Schutzvorschriften sinkt offensichtlich

So sah es in der vergangenen Woche am Jahnplatz aus.
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So sah es in der vergangenen Woche am Jahnplatz aus.

Steigende Infektionszahlen und sinkende Lust auf Schutzvorschriften. Bei schönem Wetter sind beispielsweise die Bänke am Jahnplatz regelmäßig gut besucht. 

Bad Sassendorf - Ob alle, die dort ein Eis auf der Hand schlecken, zuvor 50 Meter zwischen sich und der Verkaufsstelle gelegt haben, sei aber schwer nachzuhalten, weil es nun einmal zwei verschiedene Eisdielen in der Fußgängerzone gibt, berichtet Bürgermeister Malte Dahlhoff.

Zugleich versicherte er, dass die Mitarbeiter des Ordnungsamtes sehr wohl regelmäßig kontrollieren. Wer sein Eis oder sonstige To-go-Genüsse verzehrt hat, werde durchaus daran erinnert, dass nun wieder die Maskenpflicht gilt. Es seien auch hin und wieder die Personen auf den Sitzbänken kontrolliert worden.

Corona in Bad Sassendorf: Ein Haushalt pro Bank?

Dabei habe sich gezeigt, dass es sich pro Bank zumeist um Personen aus einem Haushalt, manchmal aus zwei Haushalten handelte. Dies sei jedoch in Ordnung. „Auch wenn manchmal ein anderer Eindruck entsteht, es scheint nicht so zu sein, dass dadurch vermehrt gegen Corona-Vorschriften verstoßen wird.“

Strenger gehandhabt wird die Einhaltung der Quarantäne durch Personen mit einer akuten Corona-Infektion. Zum einen hält das Gesundheitsamt des Kreises durch regelmäßige Anrufe Kontakt, dies auch, um Hilfe anzubieten, wenn Probleme oder eine gesundheitliche Verschlechterung eintreten.

Durch Mitarbeiter der Verwaltung werde zudem alle zwei, drei Tage direkt vor Ort kontrolliert, ob die in Quarantäne geschickten Personen tatsächlich zu Hause sind, indem diese sich jeweils am Fenster zeigen müssen. Sollte dies nicht der Fall sein, folgen direkt die entsprechenden Sanktionen.

Der Aufwand für diese Kontrollen hänge direkt davon ab, ob es wie vor einigen Wochen viele Infizierte in der Gemeinde gibt, so Dahlhoff, „bei der 300er-Inzidenz war natürlich eine Menge zu tun.“ 

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