150 Radfahrer erkunden Sassendorfs Ortsteile

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Gut 150 Radfahrer erkundeten die 12 Ortsteile der Großgemeinde Bad Sassendorf.

Bad Sassendorf – „Mit einer so tollen Resonanz hätten wir nicht gerechnet.“ Rötger Sander, Organisator der Fahrradtour anlässlich des Gemeindejubiläums, strahlte gestern Morgen übers ganze Gesicht. „Fünfzig Teilnehmer hatten wir anvisiert, 150 meldeten sich an. Ältere Menschen und junge Leute, die sich auf 45 Kilometern für die Vielfalt der Gemeinde Bad Sassendorf interessieren. Das ist eine schöne Mischung.

 So ist ein spannender Austausch untereinander gewährleistet“, erklärte der passionierte Radfahrer, der die Tour durch die 12 Ortsteile ausgearbeitet hat und selbst abgefahren ist. Sein Ziel war es, die Menschen mit den Ortsteilen bekannt zu machen. „Viele waren vielleicht noch nie in Herringsen.“ Dort, auf der höchsten Erhebung der Gemeinde, warteten Ortsvorsteher Heinrich Brandhoff und viele fleißige Helferinnen und Helfer aus der Dorfgemeinschaft mit einem leckeren Imbiss auf die Radler, die zum Zeitpunkt ihrer Ankunft in dem kleinen aber feinem Dorf bereits rund 16 Kilometer und den 180 Meter Höhenanstieg nach Herringsen bewältigt hatten.

 „Die Herringser haben sich sofort gemeldet, als es um die Organisation der Versorgungsstation ging“, berichtete Sander. Waffeln, belegte Brötchen, Kaffee und kalte Getränke standen pünktlich bereit, als die erste Gruppe ankam. Um den zeitlichen Rahmen einzuhalten war Rötger Sander per Whats App mit allen Beteiligten gut vernetzt. In fünf Gruppen starteten die motivierten Radler, immer um eine Stunde zeitversetzt, am Rathaus. 

Begleitet wurden sie von Bürgermeister Malte Dahlhoff, Thomas Brokjans, Jörg Kühle, Rüdiger Zippel, Martin Zippel und Rötger Sander. Für die Sicherheit auf den Straßen und Wegen sorgten die Streckenposten Bertil Brinkmann und Thomas Reichert. Die Koordination übernahmen Melanie Sander und Tineke Zippel. „Wir sind der Gemeinde sehr dankbar für die gute Zusammenarbeit,“ lobte Rötger Sander eine hervorragende Teamarbeit ohne die das Biker-Team Lohne die Tour nicht hätte stemmen können. Für Bürgermeister Malte Dahlhoff war es natürlich Ehrensache, selbst eine Tour als Guide zu begleiten. So super durchorganisiert trat gegen 8.45 Uhr die erste Gruppe mit rund 30 Erwachsenen und Jugendlichen in die Pedalen. 

Zuvor bekamen die Teilnehmer eine mit den Ortswappen hübsch gestaltete Karte, die sie in jedem Ortsteil selber abstempeln durften. Wer am Ende der Tour alle 12 Stempel vorweisen konnte, erhielt einen Radler-Pin. Der Clou der Anstecknadel: Das abgebildete Fahrrad wechselt die Farbe. Das erste Ziel der Radlergruppen war Opmünden, weiter ging´s nach Elfsen. In Beusingsen schauten sich die Gruppen das neue „Wohnzimmer“ an, bevor die 180 Meter Höhenunterschied hinauf nach Herringsen in Angriff genommen wurden. 

Nach den „Höhenmetern“ ging´s leichter bergab leichter nach Neuengeseke, wo die Besichtigung der Kirche Johannes der Täufer auf dem Programm stand. Nächster Stopp war Lohne. Auch dort war ein intensiver Blick in die Kirche möglich. Gemächlich über schöne Radwege führte die Tour anschließend nach Bettinghausen, wo im Gasthof Vogt bereits eine extra vorbereitete Menükarte auf den Tischen lag. Gut gestärkt peilten die Gruppen die Woeste an. 

„Ganz ruhig, damit wir die Schönheiten des Naturschutzgebietes auch genießen können“, erklärte Rötger Sander eine passende Tempo-Drosselung. Die St. Christophorus Pfarrkirche in Ostinghausen sowie das Haus Düsse standen im weiteren Verlauf der Tour auf dem Programm, bevor am Pilgerhof in Weslarn eine kurze Rast bei steigenden Temperaturen eine Wohltat war. Über Heppen und Sieningsen radelten die Gruppen zurück in den Zentralort. Am Haus des Gastes wurde jeder Teilnehmer, der eine vollständige Stempelkarte vorweisen konnte, mit dem Radler-Pin belohnt. „Das war eine tolle Sache, es hat Spaß gemacht"

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