Alleinstellungsmerkmal

Börde-Therme: Schwebebecken als Patent geschützt

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Hans-Peter Vogelhofer gibt die Geschäftsführung weiter an Ulrike Wieners und Katharina Koch. 

Bad Sassendorf – Auf das Verfahren, mit der Verdunstung im Gradierwerk die Salzsole für das neue Schwebebecken in der Börde-Therme auf 20 Prozent Salzgehalt anzureichern, hat die Gemeinde Bad Sassendorf ein Patent angemeldet.

Das ist ein bleibendes Abschiedsgeschenk, das der scheidende Geschäftsführer Hans-Peter Vogelhofer seiner Nachfolgerin Ulrike Wieners hinterlässt. Mit dem Patent will die Börde Therme das Alleinstellungsmerkmal gegen Konkurrenten aus Deutschland verteidigen. 

Offizielle Eröffnung am 12. August

Am Mittwoch, 12. August wird die neue Börde-Therme offiziell eröffnet. Stammgäste wissen natürlich, dass das Solebad mit seinen Saunen und Ruhezonen bereits seit Mitte Juni unter Abstandsregeln und teilweise Maskenschutz wieder komplett genutzt werden kann. Die Resonanz der Besucher auf das modernisierte „Thermalbad“ beschreibt Peter Vogelhofer anlässlich seiner Abschiedsrede als überwältigend. Das „einmalige Projekt“ werde als „wunderbar“ beschrieben. Das werde allein schon am Prospekt am Eingang zum Kurpark deutlich. Das Panorama von der Therme bis zum Gradierwerk sei einfach grandios gelungen. Dank dafür, dass so ein herausragendes Produkt entstanden sei, gebühre allen Beteiligten, von der Politik über die Verwaltung bis zu den Planern und Mitarbeitern der Therme sowie den beteiligten Firmen, sagt Kurt Fandrey, der Vorsitzende der Gesellschafterversammlung. 

Einmaliges Projekt geschaffen

Hans-Peter Vogelhofer habe mit seiner Erfahrung und dem Blick für die beste Auswahl und Anordnung ein Projekt umgesetzt, das einmalig sei. Vogelhofer bleibt der Börde-Therme als Berater treu, die Geschäftsführung haben seit Juli Ulrike Wieners und Katharina Koch übernommen. Wieners und Koche in der Geschäftsführung Nach fünf Jahren „erfolgreicher gemeinsamer Arbeit“, so Bürgermeister Malte Dahlhoff, finde nunmehr der lang vorbereitete Wechsel von Hans-Peter Vogelhofer zu Ulrike Wieners statt. Getreu dem eigenen Glaubenssatz: „Nichts ist für immer und schon gar nicht für ewig“, sei es gemeinsames Ziel gewesen, Ulrike Wieners aus der Betriebsleitungsposition heraus, durch ein systematisches Coaching fit zu machen, für die verantwortliche Übernahme der Geschäftsführung. Gleichzeitig wird Katharina Koch die bisher als stellvertretende Betriebsleiterin agierte, die Betriebsleitungsposition übernehmen. 

Therme heute wirtschaftlich erfolgreich

In den zurückliegenden fünf Jahren sei es nicht nur gelungen, den ehemals defizitären Thermenbetrieb in ein wirtschaftlich erfolgreiches und prosperierendes Unternehmen zu verwandeln, sondern auch durch die Sanierung- und Attraktivierung eine nachhaltige, zukunftsorientierte Therme zu entwickeln, die im weiten Umkreis ihresgleichen suche. Die riesige Angebotsvielfalt mit vielen Highlights und Alleinstellungsmerkmalen, wie dem Erlebnisgradierwerk, dem „Toten-Meer „Schwebebecken, den thematisierten neuen Saunen, dem zweigeschossigen Ruhehaus in Verbindung mit einer ästhetischen Architektur- und Formensprache, die Modernität und hohe Qualität der verwendeten Materialien, das Ambiente und die gelungene landschaftliche Einbindung des Außenbereichs als grüne Oase der Ruhe und Entspannung, macht die neue Börde-Therme laut Kurt Fandrey zu einer außergewöhnlichen Anlage, die sich großer Beliebtheit erfreut. Von der Vision einer zukunftsorientierten Therme über die Projektentwicklung, die intensive Bauphase bei laufendem Betrieb seit Mitte 2017 bis zur Fertigstellung in 2020 , sei eine große Herausforderung für alle Beteiligten und natürlich auch für die treuen Gäste des Thermalbades, denen ein besonderer Dank gilt, weil sie all die Unannehmlichkeiten toleriert hatten. Kurt Fandrey: „Ohne ein großartiges Thermenteam, den Ideenreichtum und Gestaltungswillen von Planern, Ingenieuren, Handwerksbetrieben und Architekten, in Verbindung mit dem uneingeschränkten Vertrauen der Gesellschaftervertreter und dem Gemeinderat, die geschlossen hinter dem Projekt standen, wäre ein solches Ergebnis nicht möglich gewesen.“ Dafür gebühre allen Beteiligten Respekt, großer Dank und Anerkennung. Ein besonderer Dank gilt dem laut Hans-Peter Vogelhofer Bürgermeister Malte Dahlhoff und dem Vorsitzenden der Gesellschafterversammlung der Thermalbad GmbH Kurt Fandrey, die immer Zeit für Gespräche gefunden hätten, die Ideen mittrugen und auch in schwierigen Phasen an das herausfordernde Projekt geglaubt hatten. Vogelhofer: Wenn selbst ehemals kritische Stimmen aus dem Gemeinderat von dem nun sichtbaren Ergebnis überzeugt sind und vom „Wunder in Bad Sassendorf“ sprechen, dann haben wir offenbar vieles richtig gemacht.“ Nun gehe es also nahtlos mit Ulrike Wieners, Katharina Koch und dem bewährten Thermenteam weiter. Hans-Peter Vogelhofer: „Die Auswirkungen der „Corona – Pandemie“ sind für den neugestarteten Betriebeine große Herausforderung. Es ist das Ziel aller Beteiligten die Therme gut durch diese Krise zu führen, um die wirtschaftlichen Ziele mittel- und langfristig zu erreichen. Der scheidende Geschäftsführer wünscht, das das große in ihn gesetzte Vertrauen auf die neue Führun

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