Bad Sassendorf begeht Jubiläum mit XXL- Schützenfest

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Ende August gibt es das erste Gemeinde-Schützenfest. Zwei Tage lang. Bürgermeister Malte Dahlhoff (Vierter von links) hat das in den Stiel gestoßen. Die Weslarner Schützen um Oberst Matthias Ebbert (Zweiter von rechts) richten es aus und stellten jetzt die Adler vor für das Vogelschießen aller Jungschützen (rechts) und für das Schießen der Schützenkönige der letzten drei Jahre.

Bad Sassendorf  - Wo doch die Schützen die größten Vereine in den Ortschaften bilden, da war es Bürgermeister Malte Dahlhoff schon vor dem 50-Jährigen klar: Sie sind der Schlüssel.

 „Wenn wir richtig schön angemessen noch einmal das Gemeindejubiläum feiern wollen – schön in geselliger Runde, was passt da besser, was bringt die Leute besser zusammen als ein Gemeindeschützenfest? Da können auch endlich mal die Vereine zusammen feiern, wo sich sonst immer die Fest-Termine überschneiden…“ 

Die Idee war noch nicht ganz ausgesprochen, da zeigten schon die Weslarner auf: „Tolle Sache – können wir, machen wir!“ Nächstes Wochenende geht dann wieder das Trömmelchen, und die Weslarner sind die Ausrichter für die Premiere: Am Freitag, 30. August, schießen auf dem Schützenplatz am Pilgerhof die Jungschützen ihren König aus; am Sonntag, 31. August, schießen dort die Könige und Königinnen der letzten drei Jahre, also alle, die den Adler aus dem Kasten geschossen haben und so König oder Königin wurden. Der Spielmannszug und der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Bad Sassendorf machen die Musik zum Fest, gemeinsam mit der Blaskapelle aus Völlinghausen und dem Spielmannszug aus Elfsen. Für die Schützenparty haben sie DJ Alex Kottke engagiert. „Wir rocken das“, verspricht der. Die schicken Jubiläums-Anstecker sind auch schon fertig: „Gibt’s beim Fest“, so zeigte Malte Dahlhoff die Pins beim Pressetermin herum.

Wie wird alles ablaufen? „Wir haben die Schützen aus Bad Sassendorf, aus Bettinghausen, aus Bergede und Elfsen, aus Lohne, aus Neuengeseke, aus Opmünden und aus Ostinghausen zu Gast. Zusammen mit uns Weslarnern sind wir dann acht Vereine und Bruderschaften, hinzu kommen Abordnungen der Kreis-Schützengemeinschaft Soest und des Kreisschützenbunds Soest im Sauerländer Schützenbund“, so zählte Weslarns Schützenoberst Matthias Ebbert auf: „Das ist wirklich eine tolle Sache, dass wir Schützen aus der Gemeinde mal ganz für uns und alle zusammen feiern können. Wurde Zeit, dass wir das mal machen.“ Der Fest-Freitag beginnt um 18 Uhr. Das Schießen der Jungschützen ist für alle, die in einem Verein oder einer Bruderschaft in der Gemeinde Mitglied sind: Uniform an, ab ans Gewehr und dann Gut Schuss! Den Holzadler für dieses Schießen hat Mathias Trost gebaut, und er ging die Sache spaßig an bei den Insignien, auf die alle Jagd machen: Die Krone ist ein schlankes Pils mit Schaumkrone, für Zepter und Apfel gab er dem Adler ein Gummihuhn und eine Flasche Kräuterlikör in die Fänge. Am Samstag beginnt das Fest nachmittags um drei. Auf kurzem Weg geht es dann zum Sportplatz und zum Vorbeimarsch an Majestäten, Hofstaatpaaren, hohen Offizieren und Ehrengästen. Das Vogelschießen versammelt ab 17.30 Uhr die Besten der vergangenen drei Jahre.

 Den Holzadler für dieses Schießen fertigten Weslarns verdiente Vogelbauer Friedrich-Wilhelm und Heinz-Dieter Uhe. „Das Wetter soll gut werden“, sagte Matthias Ebbert. „Worum wir alle Weslarner ganz herzlich bitten ist dies: Holt die Fahnen und Wimpel aus den Schränken, schmückt die Häuser und die Straßen, damit das ein unvergesslich schönes Bild abgibt, wenn Schützen und Musik durchs Dorf marschieren!“ Wem etwas fehlt: Wimpel gibt es beim Schützenverein, die neuen Weslarn-Flaggen mit dem Ortswappen bei Lars Suckrau.

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