Gradierwerk ist bald Geschichte

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Bagger und Arbeiter „knabbern“ sich Stück für Stücks durchs alte Gradierwerk. Auf der Südseite ist bereits der komplette Schwarzdorn entfernt. Nun schreiten die Arbeiten an der Nordseite voran.

Bad Sassendorf - Der Abriss des Gradierwerks im Kurpark schreitet  voran.

Das Geäst von Schwarzdorn aus den Verrieselungsetagen ist auf der Südseite schon komplett ausgeräumt. Auch ein Teil der Holzkonstruktion wurde bereits abgetragen. Jetzt packt der Bagger von dort in die Gefache und räumt Schicht für Schicht den Norden ab.

Ganz so schnell wie zunächst gedacht ist der Abriss des Gradierwerks nicht. Hatte die Baufirma zunächst noch gehofft, schon nach einer Woche den Schwarzdorn abgeräumt zu haben, ist jetzt immer noch viel davon übrig. Da aber Bagger und Bauwerker tüchtig zupacken, gehen die Abriss- und Abräumarbeiten nun zügig vonstatten, wie viele Passanten und Zaungäste im Kurpark beobachten. 

Bis zum Ende dieser Woche sollen die Arbeiten so weit vorangeschritten sein, dass die Konstruktion des Bauwerks im Anschluss gemäß der Interessen des Denkmalamtes in Münster detailliert dokumentiert werden kann. Dann folgt auf der gemeindepolitischen Ebene eine Beratung im Haupt- und Finanzausschuss, wobei über den Auftrag für die Fundamente für den Neubau des von der Europäischen Union geförderten neuen „Erlebnis-Gradierwerks“ beschlossen werden soll.

Start für Neubau vielleicht schon im Mai 

Danach beginnen die Vorbereitungen für den Neubau. Bürgermeister Malte Dahlhoff rechnet damit, dass vielleicht schon im Mai mit dem Aufbau des neuen Ständerwerks begonnen werden kann. Mit einigem Optimismus geht er davon aus, dass das Gerüst für das neue Gradierwerk dann im Herbst fertiggestellt sein könnte. 

Das Geäst aus Schwarzdorn soll dann im Winter aus Osteuropa herangeschafft werden. Im Frühjahr 2019 könnte dann vom „Erlebnis-Gradierwerk“ also die Sole wieder rieseln. Etwa einen Container voll stark verkrusteter Zweige wird die Gemeinde zurücklegen, um Souvenirs aus dem Dornstein zu erstellen. Der große Rest wird nach Dornstein und verrottbaren Zweigen grob getrennt und kommt auf eine Deponie.

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