Zuckerschoten sind die feinste Variante der Erbse

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Schon der "Sonnenkönig" Ludwig XIV. war begeistert von Erbsen und Zuckerschoten - aus gutem Grund. Foto: Andrea Warnecke

Für ernährungsbewusste Menschen sind Zuckerschoten hoch interessant. So bietet die feinste Erbsen-Variante viele Mineralstoffe und ist sogar gut für die Sehkraft und Haut. Kein Wunder, dass schon der "Sonnenkönig" Ludwig XIV. ganz begeistert von den Schoten war.

Bonn (dpa/tmn) - Der süße Geschmack lässt es erahnen: Zuckerschoten enthalten relativ viel Zucker und sind reich an Kohlenhydraten. Trotzdem sollten auch Freunde einer gesunden Ernährung nicht auf den Genuss verzichten.

Denn die feinste Variante der Erbse ist fettarm und reich an wertvollen Mineralstoffen wie Kalium, Phosphat und Eisen. Außerdem enthalten Zuckerschoten relativ viel Provitamin A und sind somit gut für Sehkraft und Haut, wie der Verbraucherinformationsdienst aid erläutert.

Das besondere an Zuckerschoten ist, dass sie quasi unreife Erbsen sind. Die in den Hülsen steckenden Erbsen haben nur Samengröße, und man kann sie mitsamt der zarten und süßlichen Hülse essen.

Tatsächlich trägt das grüne Gemüse seinen Zweitnamen Kaiserschote vermutlich aus gutem Grund: König Ludwig XIV. soll so begeistert davon gewesen sein, dass er einen Teil des Louvre-Parks in einen Erbsen-Garten umfunktionieren ließ. Erst so soll es - der Legende zufolge - üblich geworden sein, Erbsen und Zuckerschoten als frisches Gemüse zu genießen.

Zuvor hatte man Hülsenfrüchte nur getrocknet gegessen. Das brachte auch abseits des Genusses einen großen Vorteil mit sich: Anders als getrocknete Hülsenfrüchte verursachen frische Erbsen und Zuckerschoten keine Blähungen.

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