Wohnen mit Kindern

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Beim Einrichten des Kinderzimmers sollte auf besondere Bedürfnisse der Kleinen geachtet werden.

Kinder haben ganz andere Ansprüche ans Wohnen als Erwachsene. Im Kleinkindalter wollen sie immer in der Nähe ihrer Bezugspersonen sein; dann wird in der Küche gespielt oder im Wohnzimmer.

Mit der Einschulung beginnt dann das Kinderzimmer an Bedeutung zu gewinnen.

Hier breitet man sein Spielreich aus – und zwar auf dem Boden. Und noch lange Jahre nach der ersten Klasse wird hier hauptsächlich in der Fläche gespielt. Deshalb sollte genug davon vorhanden sein. Auch Licht kann ein Kinderzimmer nie genug haben. Sonne ist Balsam für die Seele, wo sie fehlt, leidet die Psyche.

Möbel brauchen Kinder nur wenig, denn sie beanspruchen wertvollen Spielraum. Bett, Schreibtisch mit Stuhl, offenes Regal zum Reingreifen: fertig.

Früh beginnen Kinder mit der kreativen Wandgestaltung. Zum Leidwesen der Eltern auchmitBuntstiften.Hierempfehlen sich Pinnwände, Metallstreifen zum Anheften von Postern per Magnet oder Magnetfarbe sowie selbstklebende Tafelfolien, die immer neu beschriftet werden können.

TIPPS FÜR KINDERZIMMER UND MÖBELKAUF

- Ecken und Kanten der Möbel müssen abgerundet sein.

- Möbel und Einrichtungsgegenstände dürfen keine Schadstoffe ausdünsten.

- Die Liegefläche eines Gitterbettes sollte mindestens 70x140 cm messen. Die Seitengitter sollten mindestens 60 cm hoch sein. Die Gitterstäbe sollten mindestens 4,5 cm und höchstens 6,5 cm Abstand haben.

- Schränke müssen auch bei ausgezogenen Schubladen sicher stehen.

- Bei Hochstühlen zählt die Körpergröße, nicht das Alter. Auf Fußstütze achten.

- Keine Fliesen oder Steinböden. 

- Helles Farbkonzept.

- Das goldene „M“ (RAL-Gütezeichen für Möbel) oder das „GS“-Zeichen (Geprüfte Sicherheit) garantieren geprüfte Qualität.

Kinder mögen Kork – und Eltern ebenso

Sie springen und werfen gerne schon mal Sachen herum – wenn Kinder spielen, steigen der Lärmpegel und die Belastung auf den Boden. Deshalb ist es gerade hier wichtig, dass dieser nicht schon beim ersten Herumtoben „in die Knie“ geht, sondern noch einiges mehr verzeiht. Während Holz leicht verkratzt und Stein als zu unnachgiebig schon aus Sicherheitsgründen fürs Kinderzimmer nicht in Frage kommt, empfiehlt sich ein anderer Werkstoff: Kork.

Durch seine natürliche Zellbeschaffenheit ist Kork äußerst strapazierfähig, schluckt laute Geräusche und Schritte, was vor allem Nachbarn und Eltern freuen dürfte. Zudem lässt sich auf dem von Natur aus warmen Korkboden wunderbar herumkrabbeln. Und damit die Kleinen noch mehr

Spaß auf „ihrem“ Boden haben, gibt es ihn auf Wunsch in den knalligsten Farben. Je nach Ausführung gibt es Kork-Fußboden im Fachhandel zwischen etwa 20 und 50 Euro pro Quadratmeter.

Doch Kork kann auch die Wahl für die anderen Zimmer sein, beispielsweise für das Wohnzimmer. Hier muss der Boden vor den Gästen „was hermachen“. Doch auch das gelingt Kork. Denn jeder Naturkorkboden ist ein echtes Unikat, weil Struktur, Maserung und Farbe immer einmalig sind. Dazu gibt es neben der klassischen Ausführung zusätzliche, individuelle Muster und Farben. Seine Vielseitigkeit beweist Kork auch in Bad und Küche. Ideal für das Bad geeignet ist wasserfestes Kork-Klebeparkett. Das kann auch in der Küche verwendet werden.

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